Die Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend will die strittigen Corona-Hilfsgelder von rund 816.752,15 Euro nicht zurückzahlen. Das meldete am Feiertag der ORF Tirol und berief sich dabei auf eine Stellungnahme, die die Jungbauernschaft vor einigen Tagen an den NPO-Fonds in Wien abgeschickt habe.

Die Frist zu einer Stellungnahme in der Causa war am Dienstag um Mitternacht abgelaufen. Darin argumentierten die Jungbauern in bekannter Art und Weise: Die Ortsvereine seien keine Teilorganisationen der ÖVP, sondern lediglich ihr nahestehende Organisationen. Als solche hätten sie - ihrer Meinung nach - rechtskonform Hilfen aus dem NPO-Fonds beantragt und ausbezahlt bekommen.

Das Vizekanzleramt hatte das Geld im September zurückgefordert. Im Oktober war ein Aufschub für weitere Abklärungen genehmigt worden. (apa)