Dieser Zwischenfall heizte die Debatte um den Parlamentsumbau wieder an. Vorige Woche hatte Nationalratspräsidentin Barbara Prammer das Projekt wegen der Wirtschaftskrise gestoppt. Die Renovierung des Plenarsaals um 17 Millionen Euro würde bei der Bevölkerung derzeit kaum auf Verständnis stoßen, hieß es.

Angesichts des eindringenden Regens sehen sich ÖVP und Grüne in ihrer Kritik am Umbaustopp bestätigt. Prammer selbst bekennt sich zwar zum Umbau, betont aber, dass es dafür Einigkeit aller Fraktionen brauche. Der steht die FPÖ im Weg, die laut Parteichef Heinz-Christian Strache "keinen Luxus-Glaspalast" bauen, sondern nur die nötigsten Reparaturen durchführen lassen will.