Die SPÖ will auch nach Aufhebung des derzeitigen Studiengebühren-Modells durch den Verfassungsgerichtshof nicht zu einer generellen Regelung zurückkehren. Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas sagte, dass es Beiträge nur im Ausnahmefall geben dürfe. Jene, die wirklich studieren wollten, dürften nicht durch finanzielle Hürden abgehalten werden.

Wie ein künftiges Modell genau aussehen könnte, will die SPÖ erst beurteilen, wenn sie den Entscheid des VfGH im Detail kennt. Grundsätzlich schließt Rudas auch eine komplette Abschaffung nicht aus. Allerdings habe es schon immer Ausnahmen gegeben, wo Studiengebühren eingehoben werden.