Wien. (fib) Vom Hörsaal zur Bibliothek, dann zurück ans Institut: Studenten kommen viel herum, für die Öffis bietet sich das Semesterticket der Wiener Linien an (50 bis 130 Euro, shop.wienerlinien.at). Günstiger ist nur noch das Fahrrad, gebrauchte Räder gibt es auf www.willhaben.at, in Fahrradshops oder bei der MA 54: Das im 21. Bezirk gelegene Logistikzentrum verkauft Räder, die beim Fundamt gelandet sind (www.wien.gv.at/verwaltung/altwarenverkauf).

Ein Computer ist fürs Studentenleben ebenfalls essenziell, noch bis 16. Oktober bietet der Zentrale Informatikdienst günstige Laptops und Tablets zum Verkauf an (www.ubook.at/ hardware). Doch noch nicht alles spielt sich digital ab - Skripten und Bücher gibt es in der Uni-Buchhandlung Facultas (etwa in der Augasse bei der Wirtschaftsuni oder im Neuen Institutsgebäude NIG in der Universitätsstraße). Reichen gebrauchte Exemplare aus, sind Internetforen der Institute oder Bücherflohmärkte die richtige Anlaufstelle.

Studentenfutter in allen Preisklassen

Lernen macht hungrig - allseits bekannt ist die NIG-Mensa, beliebter ist allerdings jene des Afroasiatischen Instituts in der Berggasse (www.aai-wien.at). Gut speist man auch in jener der Katholiken hinter der Hauptuni (www.khg.or.at). Neu eröffnet hat das Buffet-Restaurant Yamm gegenüber der Hauptuni, hier wird der Preis nach Gewicht berechnet. Allerdings kommt man mit ein wenig Birchermüsli schnell auf acht Euro - zumindest gib es ab Oktober 25 Prozent Studentenrabatt. Preisgünstiger ist das von der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) betriebene Café Rosa in der Währinger Straße. Hier gibt es Bio-Säfte zu Spottpreisen und den ganzen Tag Frühstück und Snacks. Nur einen Sprung entfernt ist der Wiener Deewan in der Liechtensteinstraße. Das pakistanische Restaurant ist inzwischen eine Institution, hier gilt das Prinzip: "Bezahl so viel, wie es dir wert ist".

Und wo findet man Rückzug vom stressigen Uni-Alltag? Während Studentenheime in der Regel ein halbes Jahr im Voraus ausgebucht sind, ist die Fluktuation in Wohngemeinschaften hoch. Am besten sucht man eine geeignete WG im Internet (www.jobwohnen.at, www.immobazar.at) oder fragt Studienkollegen nach E-Mail-Verteilern. Auf diesen werden Mitbewohner gesucht oder Wohnungen feilgeboten, oft auch zur Zwischenmiete. Sobald man im Verteiler ist, bekommt man alle Anzeigen regelmäßig per Elektropost.

Hilfe bei Problemen und Prüfungsangst

Bei Depression, Prüfungsangst oder Ratlosigkeit bei der Studienwahl kann die psychologische Studentenberatung Abhilfe schaffen. Die Beratung in der Lederergasse ist gratis (www.studentenberatung.at). Jobs findet man etwa unter www.jobwohnen.at oder www.unijobs.at. Reicht das Geld trotzdem nicht aus, können Studienbeihilfe (Anmeldefirst bis 15. Dezember), Wohnbeihilfe oder Heizkostenzuschuss weiterhelfen (www.stipendium.at, www.wien.gv.at). Gute Möglichkeiten, in einer fremden Stadt Bekanntschaften zu knüpfen, bieten Tutorien für Erstsemestrige an den Instituten, Couchsurfing-Treffen (www.couchsurfing.org) oder Sportkurse. Das Unisportzentrum USI bietet von Schwertkampf bis Ballett eine breite Kurspalette (www.univie.ac.at/USI-Wien). Viele sind zwar ausgebucht, doch fragt man beim Kursleiter persönlich nach, drückt dieser schon einmal ein Auge zu.

Zum Lernen eignen sich der Lesesaal der Nationalbibliothek oder die Uni-Bibliotheken. Ermäßigungen für Studenten gibt es auf Zeitungsabos, in Museen, in Sprach- oder Sportzentren sowie im Kino - meist nur bis zum 27. Lebensjahr.