Wien/Klagenfurt. (rel) Der St. Pöltner "Familienbischof" Klaus Küng kritisierte am Dienstag am Rande der Bischofskonferenz die hohe Zahl der Abtreibungen von Föten mit Trisomie 21 (Down-Syndrom). Studien zufolge entscheiden sich in der Schweiz 92 Prozent der Eltern bei einer solchen Diagnose für den Schwangerschaftsabbruch. Weltweit bewege sich der Prozentsatz um die 80 Prozent, erklärte Küng und kritisierte, dass Menschen mittels eugenischer Indikation "vor der Geburt ausgesiebt werden".