Eine bundesweite Lösung für die Bergung von Fliegerbomben hat der Städtebund am Montag gefordert. Man ersuche die Bundesregierung, "ehestmöglich eine gesetzliche Grundlage für die Bergung von Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg zu schaffen", sagte Städtebund-Generalsekretär Thomas Weninger in einer Reaktion auf ein OGH-Urteil, wonach die Stadt Salzburg für die Beseitigung von Blindgängern keinen Kostenersatz vom Bund bekommt.

Österreichweit werden noch 15.000 Fliegerbomben vermutet. Suche und Bergung kosten im Schnitt 200.000 Euro. Der Bund sah sich bisher nur für Entschärfung und Abtransport zuständig, nicht aber für Suche und Freilegung.