Wien. Sowohl Bundeskanzler Werner Faymann (SP) als auch Vizekanzler Michael Spindelegger (VP) haben einander am Samstag via Medien ausrichten lassen, dass einer Begutachtung des neuen Lehrerdienstrechts auch ohne Sanktus der Gewerkschaft nichts mehr im Weg steht. Wann dies genau geschehen soll, ließ man jedoch weiterhin offen. So will Faymann nach wie vor den Entwurf vor der Nationalratswahl einreichen, Spindelegger nannte keinen Zeithorizont.

Schon kommende Woche will sich Faymann mit Spindelegger darauf einigen, das Lehrerdienstrecht in Begutachtung zu schicken, kündigte der Kanzler laut einer Vorausmeldung der Tageszeitung "Österreich" an. Der Vizekanzler wiederum hatte bereits eine halbe Stunde zuvor in einer Aussendung des "Kurier" die Bereitschaft dazu signalisiert: "Ich stehe dazu, dass wir in der Regierung beim Lehrerdienstrecht den nächsten Schritt setzen und es in Begutachtung schicken."