Seit dem Wochenende ist es wieder da: Omas Sparbuch. Für die ÖVP ist es das Symbol der vom Koalitionspartner SPÖ geforderten Vermögenssteuer, immer wieder wird es hervorgeholt. "Die SPÖ greift gierig nach Omas Sparbuch, dem geerbten Elternhaus, und hat auch schon die heimischen Familien im Visier", sagte Generalsekretär Hannes Rauch. Der Return der Kanzlerpartei: "Die ÖVP ist weiterhin die Schutzmantelmadonna der Superreichen und Banken."

Eine Eiche im Kanzleramt
Arnold Schwarzenegger hat der Filmhistorie ein paar bleibende Sätze oder zumindest Fragmente von Sätzen ("Hasta la vista, Baby") hinterlassen, nun hat er dem österreichischen Wahlkampf auch einen Satz geschenkt: "Ich gratuliere Werner für die großartige Arbeit." Der Satz ist insofern bemerkenswert, als der Schauspieler mit österreichischen Wurzeln früher ÖVP-Politiker unterstützt und Österreich einmal abschätzig als "sozialistisches Land" bezeichnet hatte. Alles passé - bei seinem Kurzbesuch in Wien wurde Schwarzenegger von Faymann im Kanzleramt bewirtet. Zuletzt war der Actionstar im Jänner zu Gast am Ballhausplatz.

FPÖ buhlt um Serben
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat die Zone der Nächstenliebe offiziell auf Zuwanderer mit serbischen Wurzeln ausgedehnt. Im Magazin "Kosmo" hat er sein Wahlplakat "Liebe deine Nächsten" um den Zusatz: "Für mich sind das auch gut integrierte Zuwanderer" erweitert und spricht gezielt die serbische Community an. Bisher war Straches Nächstenliebe auf Österreicher eingeschränkt ("für mich sind das unsere Österreicher"). In der Zeitungsanzeige begründet Strache seine Nächstenliebe mit der "gemeinsamen Geschichte und Tradition".

Wahlkampf-Splitter