Wien. Pleiten, Pech und Pannen - und dennoch ein besseres Ergebnis als befürchtet. Die Generalprobe für die Zentralmatura, die ab 2015 verpflichtend an allen AHS eingeführt wird, ist gar nicht so schlecht gelaufen. Das ergab ein Rundruf der APA bei einigen Schulen und Schulbehörden.

Die Englisch-Klausuren sollen ähnlich wie in den Vorjahren benotet worden sein, die erstmals zentral durchgeführte Mathematik-Matura zumindest tendenziell besser. Und das, obwohl gerade in Mathematik negative Auswirkungen durch die Zentralmatura befürchtet worden waren.

"Offizielle" Ergebnisse gibt es noch nicht. Die besseren Mathematik-Ergebnisse dürften sich aber durch viele der 28 teilnehmenden Schulen ziehen. Zum Teil soll es nur vereinzelt "Nicht Genügend" gegeben haben, an anderen Schulen waren es etwas mehr, über dem langjährigen Schnitt lag aber keine Schule.

Die guten Ergebnisse führte ein Direktor auch darauf zurück, dass sich Lehrer und Schüler schon besonders intensiv mit der neuen Matura auseinandergesetzt haben. Welche Auswirkung die Heraufsetzung der Notenschwelle bei der Englisch-Matura für ein "Genügend" von 60 auf 63 Prozent der Punkte gehabt hätte, könne man derzeit nicht sagen.

Experten gehen davon aus, dass die Abwicklung der Zentralmatura nicht mehr vom Bifie, sondern vom Bildungsministerium durchgeführt werden könnte.