Journalisten sind in Traiskirchen nicht gern gesehen. Eineinhalb Jahre dauerte es, bis Medienvertreter das Lager wieder besuchen konnten. Allerdings durften sie die Räume, in denen die Flüchtlinge leben, nicht betreten - um die Privatsphäre der Menschen zu schützen, wie das Innenministerium meinte.

Dennoch sind Einblicke in die katastrophalen Zustände im Camp durchgesickert:  Einige Flüchtlinge haben dem Monatsmagazin "DATUM" nun Bilder und ein kurzes Video zukommen lassen: sie zeigen überfüllte Zimmer, Menschen, die am Boden schlafen müssen, oder eine lange Warteschlange während der Essensausgabe.

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