Wien. Zu 139 Personen in Österreich liegen Hinweise vor, dass sie in die Konfliktgebiete Syrien und Irak gereist sind oder reisen wollten, um sich einer kämpfenden Gruppe anzuschließen. Das geht aus einer Anfragebeantwortung durch Innenminister Wolfgang Sobotka an die FPÖ-Abgeordnete Petra Steger hervor.

139 sind unter 25 Jahre alt

Von den Personen, die entsprechend "Gegenstand sicherheitsbehördlicher Maßnahmen" sind oder waren, sind 139 unter 25 Jahre alt. Wie viele Islamisten und potenzielle IS-Kämpfer in Österreich abgetaucht seien, beantwortete der Minister mit Verweis auf die Amtsverschwiegenheit und laufende Ermittlungen nicht.

Damit ist die Zahl der unter Beobachtung stehenden Dschihadisten leicht gestiegen. Im Juni 2016 waren es noch 270.