Brüssel. 58 Prozent der ungefähr fünf Millionen Hochschulabsolventen in der EU waren im Jahr 2015 Frauen, 42 Prozent Männer. Wie aus Daten des EU-Statistikamtes Eurostat vom Montag weiter hervorgeht, waren die Studienbereiche "Informations- und Kommunikationstechnologie" zu 81 Prozent und technische, Industrie-und Baustudien zu 73 Prozent von Männern besucht.

Im Gegensatz dazu waren vier von fünf Studienabsolventen im Bereich "Bildung" Frauen (80 Prozent). Auch in den Bereichen "Gesundheit und Sozialwesen" sind Frauen mit 74 Prozent stark überrepräsentiert.

Die populärsten Studienbereiche in der gesamten EU waren "Wirtschaft, Verwaltung und Recht" - jeder vierte Absolvent studierte dies. Nur in Belgien, Dänemark, Schweden und Finnland waren Gesundheits- und Sozialstudien noch populärer, in Portugal dominierten technische Studien.

Österreich verzeichnete im Berichtsjahr 83.600 Studienabsolventen, davon die meisten in den Bereichen "Wirtschaft, Verwaltung und Recht" (21.600), gefolgt von technischen, Bau- und Ingenieursstudien (19.700) und Bildung (12.700).