Bei Sonderpensionen, sogenannten Luxuspensionen, ist derzeit für Pensionsteile ab einem Ruhensbezug über der Höchstbeitragsgrundlage je nach Höhe ein fünf- bis 25 prozentiger Zusatzbetrag fällig. Dieser soll nach den Plänen der SPÖ jeweils verdoppelt werden.

ÖVP

Anpassung des faktischen Pensionsalters an das gesetzliche; Abschaffung aller noch verbliebenen Pensionsprivilegien und höhere Zuschläge bei der Korridorpension bei längerem Arbeiten: Derzeit gibt es einen Abschlag von 5,1 Prozent pro Jahr, wenn man früher in Pension geht, und einen Zuschlag von 4,2 Prozent, wenn man später geht. Die ÖVP will den Aufschlag für jene, die bis 68 arbeiten, auf 5,5 Prozent pro Jahr erhöhen. Zudem sollen in diesem Fall zwischen dem 65. und 68. Lebensjahr keine Pensionsversicherungsbeiträge anfallen.

Neos

Sofortiges Heranführen des faktischen Pensionsalters aller an ein Referenz-Pensionsalter von 65 Jahren mit entsprechenden Ab- und Zuschlägen (ca. 6 Prozent/Jahr). Alle Sonderregelungen sollen sehr rasch abgeschafft werden. Das Pensionsharmonisierungsgesetz 2005 muss umgehend umgesetzt werden. Alle Menschen in diesem Land haben bei gleicher Leistung Anspruch auf die gleiche Pension. Automatische Anpassung des Pensionsalters an die Lebenserwartung. Persönliches Pensionskonto. Schaffung von Alternativmodellen mit langsamer Reduktion des Gehaltes und der Leistung beziehungsweise der regelmäßigen Arbeitszeit mit insgesamt verlängertem Arbeitszeitraum (etwa bis 72 Jahre). Menschen in einer Partnerschaft, die aufgrund von Kindererziehung keiner pensionsbeitragspflichtigen Tätigkeit nachgehen, erhalten 35 bis 50 Prozent, bei Teilzeit 25 Prozent, der Pensionskontogutschrift des jeweils anderen Partners per Gesetz auf ihr eigenes Pensionskonto gutgeschrieben. Anrechenbarkeit der Pflegeleistungen.