Wien. Im Streit um die Einrichtung von Deutschförderklassen gibt es zwischen der Stadt Wien und dem Bildungsministerium eine Vereinbarung. Wien zieht das Auslösen des Konsultationsmechanismus zurück, wonach der Bund die Mehrkosten für die Klassen tragen müsste. Andererseits bekommen die Schulen, die eine Umsetzung der Deutschklassen aus organisatorischen und strukturellen Gründen nicht schaffen (etwa aus Raumnot), eine Ausnahme zugestanden. Sie können die Deutschförderung temporär auch schulautonom umsetzen, also auch in integrierter Form.

Ab Herbst müssen Kinder, die dem Unterricht nicht ausreichend folgen können, für maximal vier Semester in eine eigene Deutschförderklasse. Im Stadtschulrat geht man von mehr als 300 Deutschförderklassen aus.