Wien. Bundeskanzler Sebastian Kurz zeigt sich nach den mutmaßlichen Terroranschlägen am Ostersonntag in Sri Lanka betroffen. "Ich bin tief erschüttert und besorgt über hinterhältige terroristische Anschläge auf mehrere Kirchen und Hotels in #SriLanka mit stetig steigenden Opferzahlen", so Kurz. "Meine Gedanken sind bei den Verletzten und Angehörigen", twitterte er.

Die Extremisten wollten Christen absichtlich am Ostersonntag treffen, schrieb der Bundeskanzler unter Verweis auf einen Medienbericht, in dem Sri Lankas Ministerpräsident Ranil Wickremesinghe von "feigen Angriffen" spricht und Polizeichef Pujuth Jayasundara zitiert wird, der im Vorfeld vor möglichen Selbstmordanschlägen auf Kirchen und auf das indische Hochkommissariat durch die radikalislamische Gruppe NTJ gewarnt hatte. Jayasundara berief sich dabei auf Informationen eines "ausländischen Geheimdiensts".

Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) verurteilten am Sonntag die Anschläge auf Kirchen und Hotels. "Die Anschläge in #SriLanka, auf friedlich betende und Gottesdienst feiernde Menschen und auf Hotelgäste, sind ein schrecklicher und barbarischer Akt. Sie sind auf das Schärfste zu verurteilen", erklärte Van der Bellen auf Twitter. "Unser Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei den Verletzten und den Familien und Freunden der Opfer."

Außenministerin Karin Kneissl sprach ebenfalls den Opfern und ihren Angehörigen auf diesem Weg ihr Mitgefühl aus und zeigte sich "zutiefst betroffen über die brutalen und perfiden Terrorakte, die gerade am Ostersonntag in #SriLanka geschehen sind".