Hangzhou. Am Donnerstag besuchten Bundeskanzler Sebastian Kurz und die niederöstereichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner das Hauptquartier von Alibaba. Der CEO des Unternehmens, Jack Ma, führte die Delegation persönlich durch den Schauraum des Onlinehändlers mit Sitz in Hangzhou.

Jack Ma ist mit 39,6 Milliarden Dollar (35,4 Milliarden Euro) Vermögen der reichste Mann Chinas und findet sich auf Platz 21 der "Forbes"-Liste der reichsten Menschen der Welt. Der 54-Jährige war einst Englischlehrer und gründete im Jahr 1999 das Unternehmen Alibaba, das heute rund 420 Milliarden Dollar (375,24 Milliarden Euro) wert ist. Alibaba ist so etwas wie ein Zwischending aus Ebay und Amazon, ein digitaler Marktplatz, der Käufer und Verkäufer zusammenbringt. Der Umsatz des Unternehmens entwickelte sich rasant: Von 6,7 Milliarden Yuan (0,82 Milliarden Euro) im Jahr 2010 auf 250 Milliarden Yuan (33,2 Milliarden Euro) im Jahr 2018.

100 Millionen Jobs würden direkt oder indirekt an Alibaba hängen, 10 Millionen kleinere und mittlere Unternehmen sowie 699 Millionen User in 212 Ländern würden auf der Plattform laut Angaben des Unternehmens Handel treiben.