Zum ersten Mal seit Beginn der Coronavirus-Pandemie in Italien ist es am Samstag in mehreren italienischen Städten zu Protesten gegen die Regierung von Premier Giuseppe Conte gekommen. Einige hunderte Aktivisten der Protestbewegung "Orangewesten" gingen in 30 Städten, darunter Rom, Mailand, Turin und Bologna, auf die Straße. Kritisiert wurden die Anti-Corona-Maßnahmen der Regierung. Die Demonstranten, die sich unter anderem gegen die Impfpflicht wehren und einen Austritt Italiens aus dem Euro-Raum fordern, beschuldigten die Regierung, die Epidemie als Vorwand zu nutzen, um die Italiener ihrer Bürgerfreiheiten zu berauben und das Land in den wirtschaftlichen Ruin zu treiben.

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