Die Familienholding von US-Präsident Donald Trump will wegen der Corona-Krise laut einem Bericht einen Aufschub von Kreditzahlungen erreichen. Die Trump Organization, in der Trumps Geschäftsimperium gebündelt ist, habe die Deutsche Bank Ende März kontaktiert, um über eine verlängerte Frist für fällige Raten zu verhandeln, meldete die "New York Times" am Donnerstag.

"In diesen Tagen arbeiten alle zusammen. Mieter mit Vermietern, Vermieter mit Banken", erklärte Trumps Sohn Eric auf AFP-Anfrage. "Die ganze Welt arbeitet zusammen im Kampf gegen diese Pandemie."

Verhandlungen über Pachtzahlungen erfolglos

Die Trump Organization, die seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten von dessen Söhnen Eric und Donald Jr. geleitet wird, schuldet der Deutschen Bank laut "New York Times" noch Hunderte Millionen Dollar. Die Coronavirus-Krise beschert auch dem Hotel-Imperium der Trump-Familie herbe Einbußen. Wegen der Pandemie ist der Betrieb in einer Reihe von Trump-Anlagen gestoppt oder zumindest stark eingeschränkt worden.

Wegen der Corona-Krise bat die Trump Organization laut "New York Times" auch die Behörden in Palm Beach County im US-Staat Florida, die Pachtzahlungen für das Gelände des Trump International Golf Clubs aussetzen zu können. Bei den Verhandlungen konnte der Konzern demnach aber bisher keine Zugeständnisse erreichen. (afp,apa)