In den USA haben mehrere US-Bundesstaaten ihre Drogenpolitik im Zuge von Volksabstimmungen gelockert. Als erster Bundesstaat überhaupt entkriminalisierte Oregon sogar den Besitz kleiner Mengen harter Drogen wie Heroin und Kokain, wie örtliche Medien berichteten. Künftig gilt dies nicht mehr als Straftat, sondern nur noch als zivilrechtliches Vergehen. Zudem wurde dort der Kauf halluzinogener Pilze, sogenannter "Magic Mushrooms", zu therapeutischen Zwecken für über 21-Jährige erlaubt.

Die Referenden fanden zeitgleich mit der US-Präsidentschaftswahl statt. Im Hauptstadtbezirk Washington DC stimmten die Bürger ebenfalls für eine Entkriminalisierung von "Magic Mushrooms" sowie weiterer psychedelischer Drogen. In den Bundesstaaten New Jersey, Montana, South Dakota und Arizona zeichnete sich ersten Ergebnissen zufolge ein Ja zur Legalisierung von Cannabis für den Freizeitkonsum ab. Damit hätten seit dem Jahr 2012 insgesamt 15 Bundesstaaten die Droge legalisiert. Die medizinische Nutzung von Cannabis ist bereits in 33 US-Bundesstaaten zulässig. (apa)