Die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland haben Russland erneut zum sofortigen Rückzug seiner Truppen aus der Ukraine aufgefordert.

US-Präsident Joe Biden, der britische Premierminister Boris Johnson, der französische Präsident Emmanuel Macron und der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz seien sich in einer Videokonferenz einig gewesen, "dass der Schutz der Zivilbevölkerung höchste Priorität haben müsse und Russland aufgefordert bleibe, seinen völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine unmittelbar zu beenden und seine Truppen komplett zurückzuziehen", erklärte der deutsche Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Montag nach dem Gespräch in Berlin.

Der russische Angriff habe zu dramatischem menschlichen Leid in der Ukraine geführt und sei durch nichts und niemanden zu rechtfertigen. Die vier Staats- und Regierungschefs hätten auch über weitere Möglichkeiten der humanitären Unterstützung für die Ukraine beraten, erklärte Hebestreit. "Sie waren sich einig, dass jedwede diplomatische Anstrengung zur Überwindung der Krise Unterstützung verdiene." (apa)