Bei zwei Selbstmordattentaten in Somalias Hauptstadt Mogadischu sind am Samstag mindestens 29 Menschen in den Tod gerissen worden. Die Anschläge wurden vor dem Bildungsministerium des ostafrikanischen Landes verübt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Den Angriff reklamierte wenig später die islamistische Terrormiliz Al-Shabaab für sich.

Die Terroristen kontrollieren weite Teile im Zentrum und Süden Somalias. Sie verüben häufig Angriffe auf die Zivilbevölkerung, Regierungsbeamte, Geschäftsleute und Journalisten. Seit mehreren Monaten geht die Regierung in Mogadischu mit einer militärischen Offensive gegen Al-Shabaab vor. Mit Unterstützung von bewaffneten Clans und Zivilisten konnte das somalische Militär zuletzt große Gebietsgewinne erreichen. Somalia am Horn von Afrika gehört zu den ärmsten Ländern der Welt.