Aden. Bei Luftangriffen im Süden des Jemen sind nach Angaben von Stammesangehörigen 15 Menschen getötet worden. Die Angriffe hätten sich gegen Stellungen des Terrornetzwerks Al-Kaida gerichtet, sagten Würdenträger der Stämme am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Demzufolge gab es vier Angriffe auf zwei Al-Kaida-Stellungen in den Ortschaften Loder und al-Wadih in der südlichen Provinz Abian. Es sei davon auszugehen, dass es sich um US-Flugzeuge gehandelt habe, sagte ein Stammesangehöriger.

Drei Angriffe richteten sich den Angaben zufolge gegen eine Schule, in der Al-Kaida-Kämpfer und örtliche Führer des Netzwerks eine Versammlung abhielten. Dabei seien zwölf Menschen getötet worden, darunter auch mehrere Anführer der Gruppe sowie der regionale Al-Kaida-Chef Abdel Monim al-Fahtani. Der vierte Angriff habe sich gegen einen Kontrollpunkt Al-Kaidas gerichtet, wobei drei Menschen getötet worden seien.

Die "New York Times" hatte vor einigen Monaten berichtet, dass die USA ihre Luftangriffe gegen mutmaßliche Al-Kaida-Aktivisten im Jemen mit Hilfe von Drohnen und Flugzeugen ausgeweitet hätten.