Damaskus. Die syrische Führung verschärft den Ton gegenüber den UNO-Beobachtern. In einem Interview mit einem russischen TV-Sender sagte Präsident Bashar al-Assad, die Vereinten Nationen ignorierten die Gewalt der "Terroristen" und "ausländischen Söldner". "Sie sprechen nur über die Gewalt der Regierung. Es fällt kein Wort über die Terroristen". Die staatliche Tageszeitung "Al-Thawra" schrieb in ihrer Ausgabe vom Donnerstag, die Beobachter müssten in wenigen Tagen ihren ersten Bericht vorlegen. Jetzt, wo sie den "Terror" der Regimegegner selbst gesehen hätten, müssten sie die Schuldigen in diesem Konflikt klar benennen.

Regimegegner warfen der Regierung ein weiteres Massaker an der Zivilbevölkerung in der Stadt Homs vor. Landesweit seien amMittwoch 39 Menschen von den Regierungstruppen getötet worden, darunter 15 Zivilisten in Homs. Am Donnerstag berichteten sie von Artillerieattacken in der Provinz Homs. Dabei wurde die Rebellenhochburg Rastan unter Beschuss genommen.