Im Vorfeld der U2-Teilsperre ab Ende Mai startet die Wiener ÖVP eine Kampagne für aktive Bürgerbeteiligung zur Oberflächengestaltung für die zahlreichen U-Bahn-Baustellen in Wien. Unter www.mitreden-jetzt.at sollen über den Sommer Ideen und Vorschläge für mögliche Oberflächengestaltungen gesammelt und im Herbst präsentiert werden.

"Der U-Bahn-Ausbau in Wien bringt schließlich nicht nur unterirdisch, sondern auch oberirdisch etwas Neues. Am Ende werden die Oberflächen der offenen Baustellen neu gestaltet und es ergeben sich neue Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten für die jeweiligen Bezirke und Grätzl", so ÖVP-Klubobmann Markus Wölbitsch im Rahmen eines gemeinsamen Fototermins mit Landesgeschäftsführerin Stadträtin Bernadette Arnoldner vor der U-Bahn-Baustelle bei der U2-Station Rathaus. "Was jedoch fehlt, ist die Einbindung der Anrainerinnen und Anrainer. Schließlich wissen gerade sie, was gut für ihr Grätzl ist und was hier fehlt", so Wölbitsch. Schließlich entstehe hier eine Infrastruktur für die nächsten Jahrzehnte in den Grätzln und Bezirken.

Als Beispiele für diverse Neugestaltungen in den Bezirken nannte Arnoldner intensivere Begrünung, die Aufwertung der U-Bahnstationen mit Solardächern sowie Solarpanelen oder Rast- und Verweilplätze mit Wasserstellen. Ob direkt hinter dem Rathaus am Friedrich-Schmidt-Platz, dem Matzleinsdorfer Platz, der Reinprechtsdorfer Straße oder der Pilgramgasse: Auf der Plattform seien alle aktuellen U-Bahn-Baustellen zu finden sowie die Möglichkeit, zu konkreten Baustellen Ideen für die Oberflächengestaltung einzubringen. "Wer ums Eck einer dieser Baustellen wohnt oder arbeitet, ist eingeladen, uns seine kreativen Ideen zu schicken", so Arnoldner.

Ob diese Vorschläge dann von der rot-pinken Stadtregierung berücksichtigt werden, ist allerdings eine andere Geschichte.