Wiener müssen sich gedulden. Beim Online-Antrag für das Wiener Parkpickerl kommt es vor der Ausweitung der Kurzparkzonen auf fast das gesamte Stadtgebiet mit Anfang März aktuell zu Schwierigkeiten. Die vielen Anträge überlasten die Server, die außerdem immer wieder von einer E-Mail-Flut aus Cyberangriffen überlastet werden und somit nicht erreichbar sind, berichteten ORF Wien und "Kronen Zeitung". Die Stadt rechnet laut ORF noch mit 80.000 bis 110.000 fehlenden Anträgen bis Ende des Monats.

"Aktuell kommt es zu Störungen im Bereich des Parkpickerl-Online-Antrags. Sollte der Antrag nicht funktionieren, bitten wir Sie, den Online-Antrag zu einem späteren Zeitpunkt zu erstellen", heißt es auf der Antragseite für das Pickerl. Bei der Stadt seien bisher 63.070 Anträge aus bisher parkpickerlfreien Zonen eingetrudelt, hieß es in dem ORF-Bericht. Da in der Regel zwischen 55 und 70 Prozent der zugelassenen Pkw ein Parkpickerl benötigen und nicht in Garagen oder auf Privatparkplätzen stehen, rechneten die zuständigen Stellen mit 141.000 bis 175.000 Parkpickerln, die beantragt werden müssen.

Antrag ist auch beim Bezirksamt möglich

Die Parkberechtigung für den jeweiligen Bezirk kann auch am Bezirksamt persönlich beantragt werden. Dafür braucht es jedoch einen Termin. Die allermeisten Anträge werden mit 84,5 Prozent laut ORF online gestellt.

Besonders viele offene Anträge gibt es laut Berechnungen der Stadt in Simmering. Am wenigsten sind es in Hietzing, aber auch dort wurden je nach Berechnungsmethode erst zwischen 51 und 63 Prozent der erwarteten Parkpickerl angefragt. (apa)