Die Stadt Wien veröffentlicht ab sofort jährlich einen Bericht über ihre getätigten Kommunikationsleistungen. Der Jahresbericht für 2021 weist Projekte des Presse- und Informationsdienstes (Pid) sowie Informations- und Kommunikationskampagnen der Stadt aus. Letztere summierten sich im Vorjahr auf 31,8 Millionen Euro.

In dem Bericht werden die Info-Kampagnen begründet und das dafür vorgesehene Budget sowie Kommunikationsmittel, Zielgruppen und beauftragte Agenturen angeführt. So hat etwa die Kampagne zu "Alles gurgelt!" 1,8 Millionen Euro gekostet. Weitere 405.000 Euro machten die Kosten für Kreativagenturen, Produktionsdienstleister sowie Rechte aus.

Unter den rund 40 angeführten Informationskampagnen findet sich auch jene zur Corona-Schutzimpfung. Diese kostete die Stadt rund 2,2 Millionen Euro, wobei etwa 60 Prozent in den Printbereich flossen. Kosten für Agenturen, Produktionsdienstleister und Rechte machten weitere 699.000 Euro, "Kosten für diverse Brandings" 452.000 Euro aus.

Als nächste Ausbaustufe sei geplant, auch Schaltungen und Medienkooperationen zu integrieren, die nicht von den Vorgaben des Medientransparenzgesetzes erfasst werden. Darunter fallen etwa Schaltungen in seltener als viermal jährlich erscheinenden Publikationen, so Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke am Montag.

Werbefreundliches Wien

Im Vorjahr hat die öffentliche Hand in Österreich 225 Millionen Euro für Werbung ausgegeben - 45,3 Millionen Euro gehen dabei auf das Konto der Bundesregierung. Bei der Stadt Wien waren es inklusive ihrer Beteiligungen 37,1 Millionen Euro.