Mit einer Publikumsquadrille am Wiener Graben wurde die so genannte "närrische Zeit" eingeläutet. - © APAweb / Georg Hochmuth
Mit einer Publikumsquadrille am Wiener Graben wurde die so genannte "närrische Zeit" eingeläutet. - © APAweb / Georg Hochmuth

Wien. Der Fasching hat begonnen - und er wurde in Wien standesgemäß begrüßt: Die Wiener Tanzschulen sowie zahlreiche mitwirkende Besucher verwandelten den Graben am Sonntag pünktlich um 11.11 Uhr wieder in einen Open-Air-Tanzsaal. Musikalische Unterstützung kam von der Gardemusik des Bundesheeres, die heuer erstmals über den Kohlmarkt zum Ort des Geschehens marschierte.

  Auf dem Programm standen neben der traditionellen Fledermaus-Quadrille auch Wiener Walzer und der Galopp. Die Anleitungen für Schritte und Drehungen kamen von Profi-Lehrern. Zudem zeigten zwei Tanzpaare die korrekte Abfolge auf der Bühne vor. Mit dem Publikumsspektakel wurde gleichzeitig auch die heurige Ballsaison eröffnet.

Faschingskrapfen zur Stärkung
Das öffentliche Feiern des Faschingsbeginns wird von den Wiener Tanzschulen seit Jahren in der City zelebriert: "Die Stimmung und die Atmosphäre am Wiener Graben begeistern alle jedes Jahr aufs Neue und ich bin dankbar, dass wir mit den Wiener Tanzschulen im Herzen der Stadt feiern dürfen", freute sich Karin Lemberger, die Präsidentin des Verbandes der Wiener Tanzschulen, in einer Aussendung.

  Wer vom Tanzen oder einfach auch nur vom Zusehen erschöpft war, für den gab es Stärkung: Es wurden - ebenfalls höchst traditionell - Faschingskrapfen verteilt.