Liebesgrüße zum Valentinstag sind mittlerweile ein Wirtschaftsfaktor - besonders für Blumenhändler. - © APAweb / dpa / pp
Liebesgrüße zum Valentinstag sind mittlerweile ein Wirtschaftsfaktor - besonders für Blumenhändler. - © APAweb / dpa / pp

Wien. Am Valentinstag öffnen die Wiener nicht nur ihre Herzen, sondern auch ihre Geldbörsen: Laut einer Wirtschaftskammer-Umfrage planen 45 Prozent, ihre Lieben zu überraschen - dafür werden durchschnittlich 35 Euro ausgegeben, hieß es am Montag in einer Aussendung. Der Handel rechnet daher mit einem Umsatz von rund 21 Millionen Euro. Blumen sind wenig überraschend das beliebteste Geschenk. Ebenfalls häufig stehen Süßigkeiten auf der Einkaufsliste.

Dabei sind Männer offensichtlich williger, ihre Gefühle in handfesten Geschenken zu materialisieren: 51 Prozent planen ein Präsent, bei den Frauen sind es nur 39 Prozent. Personen in Beziehungen (54 Prozent) schenken häufiger als Singles (22 Prozent).

Während Männer zum überwiegenden Teil die Partnerin beschenken, lassen sich mehr Frauen auch für Kinder und Freunde Aufmerksamkeiten einfallen. Seltener werden Freunde und Bekannte (zwölf Prozent) und Schwiegereltern (sechs Prozent) beschenkt. Im Schnitt werden für den Valentinstag 35 Euro ausgegeben, um ein Euro mehr als im Vorjahr. Immerhin 15 Prozent wollen mehr als 70 Euro locker machen.

Mit 73 Prozent entscheiden sich die Wiener am häufigsten für Blumen als Präsent. Sträuße (43 Prozent) kommen dabei vor einzelnen Schnittblumen (30 Prozent) oder Topfpflanzen (20 Prozent). Unterscheidet man dabei nach Sorten, dann werden immer öfter auch farbenfrohe Frühlingsblumen wie Tulpen gewählt.

Außerdem werden die Liebsten gerne mit Süßigkeiten und Schokolade (32 Prozent) oder Einladungen zu Restaurantbesuchen, Kulturveranstaltungen oder Reisen (zehn Prozent) beglückt. Für Parfümerieartikel, Schmuck oder Modeartikel entscheiden sich acht Prozent.