250 zusätzliche Schlafplätze gab es während der kalten Jahreszeit für Obdachlose in Wien. - © APAweb / dpa / Marc Tirl
250 zusätzliche Schlafplätze gab es während der kalten Jahreszeit für Obdachlose in Wien. - © APAweb / dpa / Marc Tirl

Wien. Die Kälte hat sich verabschiedet, der Frühling ist da - Anlass für die Stadt Wien, eine erste Bilanz über die Maßnahmen der Wohnungslosenhilfe während des langen Winters zu ziehen. 1200 Obdachlosen wurde während der kalten Jahreszeit ein Quartier geboten. Zu den regulären Plätzen wurden dabei knapp 250 zusätzliche Schlafstellen in Unterkünften zur Verfügung gestellt, berichteten Sozialstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) und die grüne Sozialsprecherin Birgit Hebein in einer gemeinsamen Aussendung am Dienstag.

Normalerweise fördert und betreut der Fonds Soziales (FSW) übers Jahr rund 400 Nachtquartiersplätze in Wien. Diese Kapazität wird während der Wintermonate je nach Bedarf ausgeweitet. Derzeit gibt es mehr als 600 Plätze.

Pro Jahr stellt die Stadt 48 Millionen Euro für die Wohnungslosenhilfe zur Verfügung. Für die zusätzlichen Maßnahmen im Winter sind weitere rund 500.000 Euro budgetiert.