Wien. Der Tiergarten Schönbrunn freut sich über 19 frisch geschlüpfte Flamingo-Küken - und es könnten durchaus noch mehr werden, da weitere Eier bebrütet werden. Derzeit sehen die Kleinen ihren Eltern nicht ähnlich, sie sind nämlich noch grau, so eine Aussendung des Wiener Zoos am Dienstag.

"Im Freiland sind die Kleinen mit diesem unauffälligen Federkleid besser vor Feinden geschützt. In rund drei Jahren leuchten ihre Federn aber genauso rosa wie die ihrer Eltern", weiß Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Im Freiland sorgen Krebse, die von den Flamingos aus dem Wasser gefiltert werden, für das rosa Gefieder. Im Zoo enthält das Futter einen speziellen Farbstoff.

Rosa Flamingos haben ein durchaus großes Verbreitungsgebiet. In Europa wird ihr Bestand auf rund 20.000 Brutpaare geschätzt. Der Großteil lebt in der Camargue in Frankreich. Schönbrunn züchtet diese Vogelart seit Jahren erfolgreich. Die ersten Küken sind heuer am 7. Juni geschlüpft