Wien. (rös) Die Wien Holding hat 2015 rund vier Millionen Euro Gewinn gemacht. Im Jahr davor gab es noch einen Verlust von 400.000 Euro. Der Umsatz stieg um 3,14 Prozent auf 547,5 Millionen Euro. Das teilten Wiens Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner (SPÖ) und die beiden Wien Holding-Geschäftsführer Peter Hanke und Sigrid Oblak mit. Damit sei 2015 ein "wirkliches Rekordjahr" gewesen, wie Hanke betonte. Das Eigenkapital stieg im Vergleich zu 2014 um 16,24 Millionen Euro auf rund 457,5 Millionen Euro, was einer Quote von 50,65 Prozent entspricht.

Das Investitionsniveau lag mit 161 Millionen Euro knapp unter 2014 (169 Millionen Euro). Im Jahr 2016 sind laut Brauner 172 Millionen Euro an Investitionen geplant. Zwei Drittel der Gelder fließen in den Immobilienbereich, darunter in den Wohnbau sowie in Projekte der Stadtentwicklung wie das Areal Neu Leopoldau.

Als Schwerpunkte für das heurige Geschäftsjahr wurden Wohnbauprojekte der Gesiba, der Baubeginn für das Geschäftshaus an der Rathausstraße 1 und der weitere Ausbau des Hafens gtenannt.

Auch Vereinigte Bühnen mit einem Plus


Die Wien Holding vereint 75 Unternehmen unter ihrem Dach. Zu den wichtigsten Betrieben des Konzerns gehören Hafen Wien, Twin City Liner, Messe Wien, Therme Wien, Kunst Haus Wien, Stadthalle und die Vereinigten Bühnen Wien (VBW). Letztgenanntes Unternehmen kann sich übrigens auch über ein Plus freuen: Die Leistung des ehemaligen VBW-Generaldirektors Thomas Drozda, der in Bundesregierung wechselte, sei mit einem Jahresüberschuss von 1,5 Millionen Euro "beachtlich ausgefallen", sagte Hanke. Insgesamt konnten im Vorjahr 568.141 Besucher bei 637 Vorstellungen in Wien verzeichnet werden.