In der sogenannten Landeszielsteuerungskommission ist am Mittwoch die Einrichtung 16 neuer medizinischer Zentren für Wien beschlossen worden. Das teilte der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) mit. Die Niederlassungen - zum Beispiel Diabetes-oder Wundzentren - sollen in der Nähe von Krankenhäusern eingerichtet werden.

Mit den Spitälern will man auch eng zusammenarbeiten. Angedacht ist etwa eine Entlastung der Ambulanzen mittels Terminzuweisungen. Wien investiert in die Maßnahme 22 Millionen Euro, hieß es. Die Umsetzung der neuen Zentren fällt in die Zuständigkeit der Ärztekammer bzw. der Wiener Gebietskrankenkasse.

Drei Gruppenpraxen öffnen am Sonntag

Vereinbart wurde heute auch, dass drei Vertragsordinationen bzw. -gruppenpraxen für Kinderheilkunde an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen jeweils von 10.00 bis 15.00 Uhr für die Akutversorgung von erkrankten Kindern und Jugendlichen geöffnet werden. Damit soll zum Beispiel der große Andrang während der Grippezeit bewältigt werden.

Generell sollen im kinderärztlichen Bereich, aber auch in der Allgemeinmedizin die Öffnungszeiten erweitert werden, wurde betont. Bei den praktischen Ärzten sollen über 52.000 Stunden mehr angeboten werden. (apa)