Die Stadt Wien wird sich von 2021 bis 2025 mit bis zu 3,25 Millionen Euro am Ausbau von acht Park&Ride-Anlagen in Niederösterreich beteiligen. Konkret sollen im Südraum Wiens knapp 2.000 zusätzliche Pkw-Stellplätze und rund 450 Fahrrad-Stellplätze entstehen. Darauf einigten sich der niederösterreichische Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) und Wiens Finanzstadtrat Peter Hanke (SPÖ).

Insgesamt investiert das Land Niederösterreich in diesem Zeitraum landesweit jährlich mehr als vier Millionen Euro in Park&Ride-Projekte, wurde in einer Aussendung mitgeteilt. Das Gesamtvolumen, das in die Hand genommen wird, beträgt rund 20 Millionen Euro. In Niederösterreich gibt es derzeit rund 40.000 Park&Ride-Stellplätze für Pkw. Bis 2025 soll diese Zahl auf 50.000 Parkplätze steigen.

Gerade in der Ost-Region würden Mobilitätsfragen nicht an den Landesgrenzen enden, waren sich Schleritzko und Hanke einig. Jeden Tag fahren mehr als 260.000 Menschen in die Bundeshauptstadt zur Arbeit. Daher entlaste jeder Pendler, der auf ein öffentliches Verkehrsmittel umsteige, das Wiener Straßenverkehrsnetz und schone das Klima, so Hanke. Gemeinsames Ziel sei es, die Menschen zum Umstieg zu animieren, ergänzte Schleritzko.