Die Wiener FPÖ will den Flohmarkt am Naschmarkt, der derzeit corona-bedingt Pause machen muss, "sofort" öffnen. Für den Mariahilfer Bezirksparteiobmann Leo Kohlbauer  ist es "reine Schikane", dass dies noch nicht geschehen ist. "Alle Experten sind sich einig, dass eine Ansteckungsgefahr im Freien gering ist", meinte Kohlbauer. Die Freiheitlichen sehen dadurch einen unfairen Wettbewerbsvorteil für den Antiquitäten-Handel.

Beim zuständigen Marktamt verweist man auf die gesetzliche Lage: "Leider sind uns da die Hände gebunden", hieß es am Freitag. Der Flohmarkt neben dem Naschmarkt werde im Sinne des Epidemiebundesgesetzes als Veranstaltung angesehen und dürfe somit - genauso wie der Antiquitätenmarkt Am Hof - nicht abgehalten werden, wurde betont.

Noch kein konkreter Öffnungstermin

Einen konkreten Öffnungstermin gibt es noch nicht: "Natürlich haben auch schon diesbezüglich Gespräche mit der Wirtschaftskammer Altwarenhandel stattgefunden, und gemeinsam werden laufend Überlegungen geführt, wie man, wenn es die Bundes-Gesetzeslage wieder zulässt, möglichst sicher wieder aufsperren könnte", erklärte man beim Marktamt. (apa)