Wien. Insgesamt 24 Menschen sind bei einem Zimmerbrand in der Nacht auf Montag in Wien-Brigittenau verletzt worden, sie wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. "Teilweise wurden die Patienten vorsorglich in Spitäler gebracht, es gab aber keine Schwerverletzten", sagte Ronald Packert, Sprecher der Wiener Berufsrettung. Die Feuerwehr musste rund 200 Personen aus dem betroffenen Haus evakuieren. Die Ursache des Brands war vorerst unklar.

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Gegen 2.40 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt schlugen die Flammen bereits aus den straßenseitig gelegenen Wohnungsfenstern, das Stiegenhaus war wegen der offenen Tür der brennenden Wohnung im ersten Stock im Haus in der Brigittenauer Lände stark verraucht. Laut Feuerwehr standen mehrere Personen an den Fenstern und riefen um Hilfe, im Gebäude waren Menschen durch den Rauch eingeschlossen.

Aufgrund der großen Anzahl von eingeschlossenen Personen wurde Alarmstufe 2 ausgerufen. Insgesamt wurden rund 200 Personen evakuiert, mehrere Atemschutztrupps retteten im Gebäude durch den Rauch festsitzende Personen.

Die Feuerwehr stand mit 70 Einsatzkräften im Löscheinsatz, die Berufsrettung mit 35 Mann und 17 Fahrzeugen, darunter auch einem Teil des Katastrophenzuges. Nachdem das Feuer gänzlich gelöscht war, waren noch umfangreiche Nachlösch- und Aufräumarbeiten erforderlich. Die betroffene Wohnung brannte vollständig aus. Für die Dauer des Einsatzes, der bis 5.00 Uhr dauerte, war die Brigittenauer Lände auf der Höhe Hirschvogelgasse für den Verkehr gesperrt.