Beim Zusammenstoß zweier Züge im Bahnhof Wien-Meidling wurden am Samstagnachmittag neun Personen verletzt. Die schwerste Verletzung ist ein Handbruch, die anderen Verletzten sind mit eher leichten Blessuren davongekommen.

30 Personen wurden von Mitarbeitern der von Feuerwehr und der Polizei in Sicherheit gebracht.

Nach Angaben der Einsatzkräfte wollte ein Regionalzug gerade aus der Station fahren, als der mit 30 Personen besetzte Railjet nach Villach gegen die leere Garnitur prallte. Der Railjet wurde dabei teilweise aus den Gleisen gehoben, an einer Oberleitung enstanden Schäden.

Die Ursache der Kollision wird untersucht. Beide Züge dürften gerade erst angefahren und daher nicht allzu schnell unterwegs gewesen sein. Die Unfalluntersuchungskommission des Verkehrsministeriums hat mit Ermittlungen begonnen. Mit ersten Erkenntnissen ist nicht vor Dienstag zu rechnen.

Die ÖBB werden außerdem alle Passagiere des Railjet kontaktieren. Man werde eine Lösung finden, sagte Hahslinger bezüglich einer Entschädigung. Am Railjet sei sehr großer materieller Schaden entstanden.

Insgesamt versorgte die Rettung 47 Personen, die sich im Railjet befanden. Von diesen erlitten neun - vier Männer und fünf Frauen - leichte Verletzungen.