Darin offenbart sich die Widersprüchlichkeit eines offenen Systems, wo man Materialien zwar von überall beziehen, sie aber nicht einfach so aus dem System ausschließen kann. Er kommt immer wieder. Der Müll ist so lange da, wie man ihn zu diesem erklärt. Und solange der gefräßige Kapitalismus die Produkthülle als eigene Werbebande braucht, um auf etwas Nutzlosem seine Nützlichkeit zu deklarieren, wird es auch weiter Verpackungsmüll geben.

Gewiss, eine Rückkehr zur Subsistenzwirtschaft wäre mit erheblichen Wohlstandsverlusten verbunden. Und es ist auch eine sozialromantische Vorstellung, die mit der modernen Arbeitswelt kaum vereinbar ist. Doch muss man die Frage stellen, ob ein Wirtschaftssystem, das die ökologischen Grundlagen der Erde zerstört, nicht auf Dauer selbst auf den Müllhaufen der Geschichte gehört.