Anton Klein ist fast vergessen. Von 1972 bis 1975 war der Bezirksinspektor ein Medienstar. Die Geschichte seines Erfolges ist eine Heldensaga.

Die Lobau, bis zur Donauregulierung vor 150 Jahren eine Insel inmitten der Stromlandschaft, war ein Jagdrevier des Kaisers. Seit Mitte der 1920er Jahre ist sie ein Paradies für lufthungrige Wiener. Durch den Schlager "Drunt in der Lobau" wurde sie weit über die Grenzen hinaus bekannt.

Wildnis von nebenan

Die Lobau, das ist die Wildnis von nebenan. Hier können auch die "kleinen" Leute, die weder Garten noch Terrasse besitzen, Natur erleben, und zwar "richtige" Natur voller Vielfalt. Hierher pilgert man bis heute, um den Gemäuern der Stadt zu entfliehen, um kostenfrei den Tag zu genießen und baden zu gehen. Die Lobau ist aber ebenso lange, wie sie von den Wienern gerühmt und geliebt wird, von der Zerstörung bedroht. Hitler ließ einen Ölhafen graben, ein Tanklager anlegen - und die ersten Elemente eines Donau-Oder-Kanals. Ende der 1950er Jahre wäre um ein Haar die Raffinerie Schwechat in der Lobau gelandet. In den 1960ern wurde das Gebiet durch ein Wasserwerk samt Gebäuden, Rohren, Asphaltstraßen und Stromleitungen zerstückelt. Ende der 60er Jahre standen wieder Anschläge bevor. Das ließ sich Anton Klein nicht bieten: ein Polizist, allein gegen die Stadt Wien.

Kleins Erweckung zum Umweltschützer findet 1969 statt. Da engagiert er sich als Schriftführer des Aquarienvereins "Zierfischfreunde Donaustadt", der in einem Kellerlokal eines Gemeindebaus in der Wagramer Straße beheimatet ist. Von Umweltschutz ist damals öffentlich kaum die Rede. Naturschutz gilt als Thema für Spinner. Aber die Zeichen stehen auf Sturm. Das Jahr 1970 ist zum ersten Europäischen Naturschutzjahr erklärt worden - der Auftakt zur modernen Umweltbewegung.

In Österreich findet der tatsächliche Auftakt dazu im Juni statt, als der World Wildlife Fund (WWF) in Anwesenheit seines internationalen Präsidenten Prinz Bernhard der Niederlande in Marchegg ein jüngst erworbenes Naturreservat eröffnet. Der hochrangige Gast mobilisiert die Politprominenz. Der Einladung nach Marchegg folgen nicht nur die Landeshauptleute von Niederösterreich und Burgenland, sondern auch der Bundespräsident (Franz Jonas). Zur Eröffnung eines Stücks Wald und Wiese stellen sich also höchste Repräsentanten des Staates ein. Das ist neu. Mit einem Mal hat der Naturschutz politische Bedeutung.

Im Dienst: Anton Klein bei der Arbeit. Aufgenommen für die ORF-Sendung "Umkreis Freizeitwissenschaft: Anton Klein" vom 2. Jänner 1975.

- © ORF

Im Dienst: Anton Klein bei der Arbeit. Aufgenommen für die ORF-Sendung "Umkreis Freizeitwissenschaft: Anton Klein" vom 2. Jänner 1975. - © ORF

Ein Jahr davor sorgt sich Polizeiinspektor Anton Klein, der Aquarienfische züchtet, um deren Versorgung mit frischem Futter. Denn für das gute Leben und die Aufzucht von tropischen Fischen sind in jenen Tagen Planktonorganismen, die mit Netzen aus fischfreien Tümpeln gekeschert werden, unersetzlich. Die Wiener Tümpel sind jedoch entweder am Verlanden oder sie werden zugeschüttet. Klein, der nicht ahnen kann, dass dieser Schritt sein Leben verändern würde, schreibt im Mai 1969 an Bürgermeister Marek einen Brief, in dem er das Vertiefen verlandeter Tümpel in der Lobau und im Prater fordert, das Anlegen von Tümpeln auf der geplanten Donauinsel und das Zugeständnis, dass es Aquarianern in Zukunft erlaubt sei, in den Teichen der Parkanlagen Wasserflöhe, Ruderfußkrebse und anderes Plankton zu erbeuten.

Leere Versprechen

Bruno Marek antwortet. Es kommt zu einem Termin im Rathaus. Der Bürgermeister verspricht, sich der Sache anzunehmen, verweist die Tümpler jedoch an die Magistratsabteilungen. Klein ist enttäuscht ("... ablehnende Antworten und leere Versprechen"). Aber er gibt nicht auf. Von da an wird das "Steckenpferd" nach und nach mit Naturschutzgedanken aufgetakelt. "Das Steckenpferd", das ist Anton Kleins selbst-hektografierte Aquarienzeitschrift - erhältlich in Tierhandlungen, um 1,50 Schilling pro Heft, bei Bestellung von zehn Exemplaren Lieferung gratis. "Wenn wir uns Zeit lassen, wird bald der letzte Tümpel zugeschüttet sein", heißt es darin. Und: "Der Naturschutzgedanke darf nicht nur das Anliegen weniger Idealisten sein."

Anton Klein in der TV-Sendung "In eigener Sache - Publikumsdiskussion mit Helmut Zilk" im Juli 1972. 
- © ORF

Anton Klein in der TV-Sendung "In eigener Sache - Publikumsdiskussion mit Helmut Zilk" im Juli 1972.

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Der brave Polizist wird zu einem der ersten Umweltaktivisten. Sein Mitstreiter, der Naturfotograf Norbert Sendor, Jahrgang 1936, erinnert sich an Kleins wahrhaftiges Wesen: "Er war immer ein bisserl ein Robin Hood, mit einer sozialen Ader. Da hat es so Episoden gegeben, einfache Leute, die Mundraub betrieben haben. Denen hat er als Polizist zehn Schilling gegeben und gesagt: Kauf dir im Wirtshaus eine Suppe und geh nimmer stehlen! Und er war stolz drauf, dass er in seiner ganzen Laufbahn kein einziges Mal eine Waffe in die Hand genommen hat, außer beim Pflichtzielschießen."

Kein Diplomat

Der Ökologe Peter Weish, ebenso Jahrgang 1936, steht ab 1970 eine Weile an Kleins Seite. Nicht allzu lange, wie viele andere auch. Denn Anton Klein lässt sich in seinem Streben niemals beirren - und Diplomatie ist nicht seine Sache. Peter Weish: "Der Klein ist mit dem Radl gekommen, hat in einem Monolog alle beschimpft und ist wieder abgefahren. So war er. Er war eigenartig, aber ein wackerer Kämpfer." Norbert Sendor: "Inhaltlich hat er meistens recht gehabt. Aber er hat niemandem eine Chance gelassen. Das war seine Schwäche, weil er die Leute an die Wand gedrückt hat. Oft, wenn wir gut im Rennen waren, hat er gesagt: Nein, da geben wir nicht nach! Wenn vom Bürgermeister ein Kompromiss vorgeschlagen wurde, hat er gesagt: Nein, wir wollen das Ganze. Keine Sekunde geben wir nach."

Was die Lobau betrifft, jagt ab Herbst 1969 eine Hiobsbotschaft die andere: Der Bau des Entlastungsgerinnes, der heutigen Donauinsel, wird beschlossen - was das Ende des naturbelassenen Überschwemmungsgebietes bedeutet. Für das neue Werk einer Mineralölfirma und den Ausbau des Tanklagers soll massiv gerodet werden. Der Bau eines Kraftwerks steht bevor und Gerüchte besagen, über dem Badeparadies Panozzalacke seien eine Autobahnquerung und ein riesiges Kreuz aus Auf- und Abfahrten geplant.

Klein ist politisch hellhörig geworden. Im Mai 1970 schreibt er empört an Bundeskanzler Bruno Kreisky, weil sich dieser in einer Rede für eine verstärkte Industrialisierung des Donautales einsetzte. "Die schrankenlose Ausweitung der Industrie", ermahnt der Polizist den Kanzler, würde "den Umweltschutz gröblichst vernachlässigen". Und: "Was sich seit 1970 in der Lobau abspielt, ist ein mehr als eindeutiger Beweis für meine Behauptung."

Fünf Wochen später die Antwort. Kreiskys Kernsatz: "Man wird die industrielle Entwicklung nicht aufhalten können. Im Gegenteil, wir haben viele Gründe, sie besonders zu fördern." Er fügt zwar noch hinzu, dass dies mit einer Verpflichtung verbunden sei, dem Umweltschutz mehr Gewicht beizumessen, Klein kann die Darlegung dennoch nicht akzeptieren. Nach einem unverblümten Retourschreiben ("Wenn einer solche Ansichten hat, dann ist er nicht geeignet, Bundeskanzler zu sein"), bleibt der Kanzler eine zweite Antwort schuldig. Also ruft der streitbare Polizist die Aktion "Die Lobau darf nicht sterben!" ins Leben. Sie gilt als erste, aus der Mitte der Gesellschaft entstandene, österreichische Bürgerinitiative zum Schutz der Umwelt. Klein: "Ohne Mithilfe und Unterstützung der Bevölkerung wird nicht viel aus dem Naturschutz werden! Er ist ein Bekenntnis des Herzens und nicht der Lippen und er erfordert Taten."

Im Juli 1970 widmet Wien mitten im Europäischen Naturschutzjahr ungerührt 17,5 Hektar Landschaftsschutzgebiet in Industrieland um. Gegen Jahresende wird auf einer der schönsten Orchideenwiesen der Lobau mit dem Bau eines kalorischen Kraftwerks begonnen.

Der Umweltschutz ist zu Anton Kleins Lebensinhalt geworden. Sein Feldzug erhält Unterstützung von jungen Biologen, vom WWF und vom Naturschutzbund. Sie suchen weiterhin den Dialog mit der Stadt und hoffen auf ein Einsehen der Regierenden. Am 20. November 1970 ist damit jedoch Schluss. Von da an herrscht heiliger Zorn, denn an diesem speziellen Tag gewährt Wien den aufbegehrenden Lobaufreunden im Floridsdorfer Haus der Begegnung Audienz. Als Vertreter der Stadt steht Forstdirektor Herbert Tomiczek zur Verfügung - ein Jäger, der auch als Naturschutz-Funktionär tätig ist.

Verfahrene Situation

Mit dabei sind die Biologen Peter Weish, Alfred Radda, Josef Vornatscher und Franz Luttenberger, sowie ein Abgesandter des Wiener Naturschutzbundes. Sie überreichen dem Forstdirektor ihre Forderungen: Einrichtung eines unabhängigen Naturschutzbeirates, Stopp der Erdölindustrie, Erklärung der Lobau zum Vollnaturschutzgebiet, Erhaltung der Tümpel. Als Tomiczek das Wort ergreift, kippt die Stimmung: Die Lobau, so stellt er fest, würde wie ein Blinddarm nach Wien hinein reichen, die Untere Lobau rund um den Donau-Oder-Kanal sei ohnehin als Industriegebiet vorgesehen und den Aquarianern werde fortan verboten, in der Lobau Wasserflöhe zu fangen. Nun gibt ein Wort das andere. Tomiczek verlässt wutentbrannt den Saal. Klein: "Und mit ihm seine halb- oder ganz uniformierte Begleitung. Nicht genügend in Demokratie!"

Anton Klein (links) bei der Eröffnung des Lobaumuseums. 
- © Lobaumuseum

Anton Klein (links) bei der Eröffnung des Lobaumuseums.

- © Lobaumuseum

Etwa zur gleichen Zeit stellt die Opposition im Gemeinderat den Antrag, die Lobau als Naturschutz- und Erholungsgebiet zu erhalten: ergebnislos. Der Naturschutzbund fordert vom Magistrat, das Gebiet zum Vollnaturschutzgebiet zu erklären: abgelehnt. Die Lobau-Kämpfer sind wütend, aber ernüchtert. Klein widmet sich wieder seinen Aquarien. Unterdessen wird die Donauufer-Autobahn projektiert, und im Bundesstraßengesetz 1971 wird schwarz auf weiß festgelegt, dass über die Panozzalacke ein Autobahnkreuz errichtet werden und mitten durch die Obere Lobau eine Schnellstraße verlaufen soll. Im März 1972 beginnt der Bau des Entlastungsgerinnes - mit schrecklich anzusehenden Rodungen und dröhnenden Baggern. Anton Klein platzt erneut der Kragen. Seine Leute sammeln fortan wie wild Unterschriften - in Summe einige zehntausend. "Die Lobau darf nicht sterben!", wird zu einem wiederkehrenden Thema in der neugegründeten "Donaustädter Zeitung", in der sich Klein erstmals seine Sorgen öffentlich vom Leib schreiben kann.

Dann, am 16. Juli 1972, der Durchbruch zum Medienstar. Fernsehdirektor Helmut Zilk gewährt Anton Klein in der Sendereihe "In eigener Sache" drei Minuten Redezeit. Klein wendet sich eloquent "an die Verantwortlichen im Rathaus" und dass sie mit der Zerstörung der Lobau und anderer Grünräume den Grundstein dazu legen würden, dass "wir morgen mit der Atemmaske herumlaufen müssen". Ein Auftritt im Fernsehen hat zu jener Zeit noch gewaltige Auswirkungen. Klein wird erhört: Die APA reagiert, ebenso die Tageszeitungen, allen voran die "Kronen Zeitung". Im Rathaus ahnt man, dass es brenzlig werden könnte. Ende August 1972 gibt die Stadt schlagartig bekannt, 73 Hektar, die als Industriegebiet gewidmet waren, wieder dem Grüngürtel zuzuführen. Obendrein soll ein Großteil der Lobau alsbald zum Naturschutzgebiet erklärt werden.

Die Medien halten dagegen, nehmen den Rathauspolitikern ihre vollmundigen Ankündigungen nicht ab. Am 10. September gelingt es Klein, ein zweites Mal bei Helmut Zilk aufzutreten. Der "Polizeibeamte", wie ihn Zilk tituliert, hält diesmal zeitgleich ein Plädoyer für das Radfahren und für die Natur: "Leider Gottes ist es so, dass die Zukunft in der Lobau nicht den Radfahrern und den Fußgängern gehört, sondern, wie das Bundesstraßengesetz beweist, wird die Lobau durch die A21, A22 und die S1 restlos zerstört werden. Gerade im schönsten Teil, wo noch Silberreiher und Graureiher zu beobachten sind und die Seerosen so herrlich blühen, dort wird die A21 durchkommen und wird alles ruinieren, was den Menschen irgendwie noch eine Freude bereitet hat. Ich möchte sagen, dass das ein ausgesprochener Unfug ist."

Kollektiver Radausflug

Dann ruft der Redner die Zuseher zum gemeinsamen Radausflug in die Lobau auf. Helmut Zilk schlägt sich live auf seine Seite: "Abgesehen davon, dass ihr Unterfangen ein sehr ehrenwertes ist, glaube ich, dass es nicht ein Missbrauch des Fernsehens ist, wenn wir noch einmal sagen: am Sonntag um zwei Uhr! Ich schau ja beschämt zu Boden, weil ich nicht Radlfahrer bin, aber die Sympathie gehört Ihnen absolut!"

Nun zeigt der Gegner erneut Wirkung. Flugs wird Anton Klein im November 1972 zur Teilnahme an der "Wiener Stadtentwicklungsenquete" eingeladen und mahnt dort sogleich die versprochene Rückwidmung von Industrieland in Wald- und Wiesengürtel ein. Das Engagement des Polizeioberinspektors wird zu Weihnachten 1972 durch ein Schreiben aus dem Olymp belohnt: Der berühmte deutsche Zoologe, Fernsehstar, Zoodirektor und Oscar-Preisträger (1960 für die beste Dokumentation) Bernhard Grzimek schickt einen offenen Brief, in dem er ihm volle Unterstützung und jeden medialen Beistand zusagt.

Das ist Wasser auf den Mühlen der Tageszeitungen. Klein und die Lobau sind zu einem Renner geworden. Auch das Fernsehen bleibt ihm gewogen. Im Juni 1973 wird er zu einer Diskussion mit dem Titel "Stirbt die Lobau?" eingeladen. Er nutzt die Sendung für einen beherzten Aufruf, sich endlich zu besinnen: "Wenn die Lobau stirbt, dann stirbt auch Wien!"

1974 bringt er als Erster in aller Öffentlichkeit die Errichtung eines Nationalparks ins Gespräch, und das Forstamt - aufgrund des medialen Drucks mittlerweile freundlich gesinnt - erklärt sich bereit, dem Naturschutz-Verein des Polizisten (dem Nachfolger des Aquarienvereins) in der Oberen Lobau ein historisches Gebäude für ein "Lobaumuseum" zu vermieten.

Liebeserklärung

1975 macht Klein einen klugen Schachzug, indem er ausgerechnet einen SPÖ-Gemeinderat dazu überredet, das Museum persönlich zu eröffnen. Damit war der Held am Ende seiner abenteuerlichen Reise angelangt. Der Straßenbau war abgesagt, die Lobau gerettet. Von da an erhob Klein zwar weiterhin mahnend die Stimme für die Lobau, sein Interesse galt jedoch vornehmlich dem geliebten Museum. Das wurde 2009 nach 34 Jahren geschlossen, weil das denkmalgeschützte Gebäude schwer desolat war, weil die Stadt kein Geld investieren wollte - und wohl auch, weil der hochbetagte Direktor keine Gelegenheit ausließ, mit den Forstbetrieben Scharmützel auszufechten.

Das Lobaumuseum existiert heute nur noch als Website. Eine Gruppe von Gesinnungsgenossen kämpft im Sinne des Vereinsgründers erneut um die Rettung des Gebietes. 50 Jahre nach dem Aufbegehren des Polizeiinspektors scheint sich die Geschichte zu wiederholen.

Anton Klein in späteren Jahren. 
- © Manfred Christ

Anton Klein in späteren Jahren.

- © Manfred Christ

Anton Kleins Leben geht 2013 nach fast 88 Jahren zu Ende. 2019 würdigt ihn Wien für seine Leistungen mit der Benennung der "Anton-Klein-Gasse" als "Umweltschützer, Initiator des Nationalparks Donau-Auen, Gründer des Lobau-Museums".

Was treibt all die Menschen an, die bis in unsere Tage schwärmerisch für die Lobau auf die Barrikaden steigen? Anton Klein hat es anhand eines angeblich erlauschten Gesprächs genial auf den Punkt gebracht. Schauplatz: die Plattform eines Beiwagens der Straßenbahnlinie 25. Darsteller: die Arbeiter Franzi und Poldi: "Seawas Poldi." "Griaß di Franz." "Wos mochst denn immer?" "I geh jetzt fischen." "Fischen?" "Jo, in’da Lobau. Do sitzt, schaust, siagst an Vogel, der fliagt auf an Ost, fliagt auf an Ost - is a Kuckuck! Waast wia schee." Klein: "Das war die schlichteste, aber ergreifendste Liebeserklärung an die Lobau, die ich je gehört habe."