Im Kapitel "Josephinum" seines Buches "Lachen und Sterben" denkt Franz Schuh darüber nach, wie rasch das Leben verrinnt. En passant streift er dabei auch religiöse Konzepte der Unsterblichkeit und verweist nebenbei darauf, wie "ein Philosoph des 19. Jahrhunderts", Hegel, die Auferstehung interpretiert habe. Schuh begreift Hegels Reflexionen als eine "dialektische Theologie", in der die Auferstehung durch den Tod hindurchgeht, aber das Negative, den Schmerz über den Tod darin aufbewahrt.

Im Hegel-Arbeitskreis

Merkwürdig, wie Hegel bei Franz Schuh weiterlebt: Einer unter vielen, Vertreter einer vergangenen Epoche. Das Zitat und die Referenz sind bei Franz Schuh in der Regel Formen des Understatements. Atmen doch nahezu alle Texte von Franz Schuh den Geist einer sublimen Dialektik, die ohne Hegel nicht denkbar wäre. Und was die verflossenen Zeiten betrifft: Franz Schuh ist einer der wenigen, der die mittlerweile inkriminierte Form der Hegel’schen Dialektik nicht nur praktiziert, sondern auch ungeniert benennt: "Die Lebensaufgabe", so können wir lesen, "ist dialektisch".

Warum die Präsenz eines Philosophen, den der Zeitgeist gerne ignoriert und der an den Universitäten kaum noch behandelt wird?

Georg Wilhelm Friedrich Hegel, porträtiert von Jakob Schlesinger, 1831 
- © Public domain, via Wikimedia Commons

Georg Wilhelm Friedrich Hegel, porträtiert von Jakob Schlesinger, 1831

- © Public domain, via Wikimedia Commons

In meinen Erinnerungen gibt es eine unmittelbare Verbindung zwischen dem deutschen Meisterdenker und dem österreichischen Essayisten. Ich habe Franz Schuh Mitte der 70er Jahre kennengelernt, über die Vermittlung eines gemeinsamen Freundes, des angehenden Schriftstellers Robert Menasse. Ich entsinne mich eines Treffens im Café Hawelka, ich war aufgeregt. Franz Schuh umgab schon damals die Aura einer geistigen Autorität, obwohl im akademischen Betrieb nie institutionell verankert, galt er als ungemein belesen, mit allen theoretischen Wassern gewaschen, scharfsinnig und originell in seinen Formulierungen, in einer erstaunlichen Äquidistanz zur akademischen Philosophie und den versprengten Resten der Studentenbewegung, deren Versuche, kritische Theorie in revolutionäre Praxis zu verwandeln, kläglich gescheitert waren.

Franz Schuh hörte aufmerksam zu, als ich an jenem Abend von meinem Dissertationsprojekt erzählte, das sich eben jenem ominösen Verhältnis von Theorie und Praxis widmen wollte. Ich kokettierte mit den Überlegungen des vergessenen Alfred Sohn-Rethel, nach denen die Grundelemente jeder Theorie, die Allgemeinbegriffe, nach dem Modell der ökonomisch und gesellschaftlich zentralen "Realabstraktion" gebildet waren, dem Geld. Dass die Geburt der abendländischen Philosophie nicht zufällig zusammenfiel mit der Erfindung und Etablierung des Geldes, schien mir höchst einleuchtend. Franz Schuh verstrickte mich geschickt in ein Gespräch, in dem er mich mit Ideen und Ratschlägen versorgte, ohne mich zu düpieren. Immerhin galt er als unbestrittener Experte in diesen Fragen, hatte er doch soeben einschlägig über "Hegel und die Logik der Praxis" promoviert.

Schuh dürfte an dem Gespräch Gefallen gefunden haben, wie ich alsbald erfuhr, hatte ich, ohne es zu wissen, eine Art Aufnahmsprüfung bestanden, denn kurze Zeit später lud mich Franz Schuh ein, doch an seinem Arbeitskreis über Hegels "Wissenschaft der Logik" teilzunehmen. Im intellektuellen Wien dieser Tage kam solch eine Aufforderung einem philosophischen Ritterschlag gleich, wichtiger als die meisten Prüfungen an der Universität. Und dies hatte seine Gründe.

Arbeitskreise im Umfeld universitärer Einrichtungen waren mir nichts Neues. Dass wir uns ein Wissen, das die einem reaktionären bürgerlichen Wissenschaftsbegriff unterworfenen Universitäten nicht bieten wollten, selbst zu erarbeiten hatten, war vor allem in linken Kreisen allgemeiner Konsens. Ich hatte an zahlreichen Kapitalarbeitskreisen teilgenommen, in denen es nicht um Vermögensbildung, sondern um die Lektüre von Karl Marx’ Hauptwerk ging, einen solchen schließlich selbst initiiert und geleitet. Aber das war nichts gewesen im Vergleich zu dem, was mich nun erwartete.

Mit Franz Schuh Hegel zu lesen, war ein Erlebnis der besonderen Art. Schon die Wahl des Gegenstandes - Hegels "Große Logik" - galt als exzentrisch. Einerseits genoss Hegel als Ahnherr dialektischen Denkens eine große Reputation, andererseits war für linke Dogmatiker klar, dass Hegels Idealismus von Marx zureichend kritisiert und in einen dialektischen Materialismus transformiert worden war. Wenn schon Hegel, dann musste er in diesem Sinne vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Das war der hermeneutische Leitfaden, mit dem wir uns diesem Philosophen näherten.

Franz Schuh, der kürzlich seinen 75. Geburtstag feierte, lebt als Schriftsteller und Essayist in Wien. Zuletzt ist von ihm das Buch "Lachen und Sterben" (Zsolnay, 2021) erschienen. Im Vorjahr wurde ihm der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay verliehen, heuer erhielt er den Bruno-Kreisky-Preis für das publizistische Gesamtwerk. - © apa / Georg Hochmuth
Franz Schuh, der kürzlich seinen 75. Geburtstag feierte, lebt als Schriftsteller und Essayist in Wien. Zuletzt ist von ihm das Buch "Lachen und Sterben" (Zsolnay, 2021) erschienen. Im Vorjahr wurde ihm der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay verliehen, heuer erhielt er den Bruno-Kreisky-Preis für das publizistische Gesamtwerk. - © apa / Georg Hochmuth

Das galt auch für jene offiziellen Lehrveranstaltungen, die sich in einer Großzügigkeit, die heute unvorstellbar erscheint, zentralen Werken dieses Denkers widmeten. Unvergesslich ein Seminar, das sich über fünf Semester hinzog und ausschließlich die genaue Lektüre von Hegels "Phänomenologie des Geistes" zum Gegenstand hatte. In der Zeit, die wir benötigten, um ein Buch zu lesen, nähern sich die Studenten der Philosophie heute ihrem Bachelorabschluss. So rasant kann der Fortschritt sein.

Was Hegels "Logik" betraf, orientierten wir uns an dem Hinweis Lenins, den wir für einen maßgeblichen Denker hielten, dass diese nur insofern von Bedeutung sei, als sie etwas zum Verständnis der Marx’schen Begrifflichkeiten beitragen könne: "Man kann das ,Kapital‘ von Marx und insbesondere das I. Kapitel nicht vollständig begreifen, ohne die ganze Logik von Hegel durchstudiert und begriffen zu haben."

Einige Vertreter der unorthodoxen Frankfurter Schule verfolgten dieses Programm ebenfalls und sahen in Hegels "Logik" und der darin entfalteten Dialektik von Wesen und Erscheinung die begriffliche Vorarbeit, die es ihnen erlaubte, vor allem den vertrackten Begriff der Ware bei Marx zu verstehen, um damit den Kapitalismus aus den Angeln zu heben. Nicht alle kamen zu solch sublimen und pointierten Einsichten wie Hans-Jürgen Krahl, der früh verstorbene rebellische Schüler Adornos: "Die Hegel’sche Logik ist der Klassenkampf Gottes mit sich selbst."

Derartige Überlegungen, die einmal diskursbestimmend gewesen waren, muten auf eigentümliche Weise antiquiert an. Dass man sich aktuell Hegels "Logik" fast spielerisch nähern kann und den Humor dieses monströsen Werkes entdeckt, hat etwas Befreiendes an sich. Auch Franz Schuhs kleiner, aber feiner Arbeitskreis kümmerte sich weder um Hegels Beitrag zum Verständnis von Marxens "Kapital" noch um ideologische Vorannahmen. Das war neu: Sich auf einen komplexen Text in einer Radikalität einzulassen, die vorab dem Verständnis und nicht der Einordnung, dem kritischen Mit- und Nachvollzug und nicht der Be- oder gar Verurteilung diente, war außergewöhnlich in einer Zeit, die es gewohnt war, die Triftigkeit von Gedanken nach der Klassenlage und politischen Positionierung der Autoren zu klassifizieren.

Vielleicht trügt mich mein Gedächtnis: Aber seit diesem Arbeitskreis hat sich bei mir eine zunehmende Skepsis gegenüber allen Versuchen, Texte auf ihren Entstehungskontext und die Identitätslage ihrer Autoren zu reduzieren, bemerkbar gemacht. Immerhin war ich ein gebranntes Kind, das lange geglaubt hatte, auf die Lektüre von Friedrich Nietzsche verzichten zu können, da ihn Georg Lukács doch eindeutig als philosophischen Reaktionär, "Begründer des Irrationalismus der imperialistischen Periode" und Wegbereiter der Zerstörung der Vernunft demaskiert hatte. Möglich, dass mich deshalb die rezenten identitätspolitischen Diskurse in der Philosophie gleichzeitig amüsieren und erschrecken: Sie demonstrieren Nietzsches These von der Wiederkehr des Gleichen. Nur die Vokabeln wurden ausgetauscht.

Ob ich an Franz Schuh damals schon eine gewisse Vorliebe für Nietzsche entdeckt haben konnte, kann ich nicht mehr mit Bestimmtheit sagen. Möglich wäre es. Dann hat er den Keim zu meiner späteren Auseinandersetzung mit Nietzsche gelegt. Franz Schuh hat aus seinem Faible für diesen umstrittenen Philosophen nie ein Hehl gemacht: "Mit Nietzsche hatte ich mich, ehrfürchtig, aber doch, identifiziert. Kritik an ihm ... nehme ich automatisch persönlich."

Doch die dialektische Volte folgt sogleich: "Nietzsche ist mir, wie man sagt, immer noch alles, aber ich glaube schon, dass jeder Personalchef heute ein Nietzscheaner ist." Mit dieser saloppen Bemerkung distanziert sich Schuh nicht von Nietzsche; er nimmt aber dem subtil verachteten Personalchef auch nicht das Recht, sich ebenfalls als Nietzscheaner zu fühlen. Oder noch schlimmer: Jeder Personalchef ist ein Nietzscheaner, womöglich ohne es zu wissen.

Spricht das nun für oder gegen Nietzsche? Das können wir ruhig offenlassen. Jedenfalls liegen bei solchen Pointen keine Missverständnisse oder exegetischen Dummheiten vor. Aber alle Philosophen werfen einen Schatten, den die Ironie sanft konturiert. Das kann man von Franz Schuh lernen: Er ist einer der wenigen Intellektuellen, der Dichter und Denker respektvoll zitiert, nicht, um sich durch deren Thesen oder Sätze zu bestätigen, sondern weil er nicht mit diesen übereinstimmt. So nennt er Odo Marquard einen "wertvollen" Philosophen, weil dieser "im Grunde immer anders denkt" als er selbst und er nichts mit ihm teilen muss, "schon gar keine Meinung".

Für Franz Schuh heißt philosophieren - im Gegensatz zu Immanuel Kant - nicht in Übereinstimmung mit sich und anderen, sondern im Dissens mit sich und anderen zu denken. An den Texten von Franz Schuh kann man erfahren, was es bedeutet, wenn man sich einmal in keiner Blase bewegt.

Doch zurück zu Hegels "Logik". Zu lachen hatten wir seinerzeit bei unseren Bemühungen, diese zu verstehen, nicht viel. Die Rahmenbedingungen des Arbeitskreises waren rigide: Pünktlichkeit und Genauigkeit waren gefordert, die Diskussionsbeiträge wurden streng an den Erfordernissen der Sache gemessen und bewertet. Auf den Gedanken, zu bekunden, dass man sich bei der einen oder anderen Formulierung Hegels nicht wohlfühle und man deshalb nicht weiterlesen möchte, wäre kein Teilnehmer gekommen. Zu jeder Sitzung musste ein Protokoll angefertigt, eigenhändig vervielfältigt und an alle versandt werden.

Von Franz Schuh wurde es stets überprüft und freundlich, aber bestimmt kommentiert. Die manchmal eher beiläufig geäußerte Bemerkung, dass eine Zusammenfassung ausgezeichnet gewesen sei, erfüllte die Protokollanten mit nicht gelindem Stolz. Wie im Detail die Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Werk verlaufen war, ist mir nicht mehr gewärtig. Möglich, dass in verräumten und vergessenen Kartons, die Dokumente aus jener Zeit enthalten, auch die von mir verfassten Protokolle lagern.

Wie weit wir bei der gemeinsamen Lektüre von Hegels "Logik" gekommen waren, lässt sich kaum noch rekonstruieren. Die Annotationen in meinem Handexemplar zeigen, dass wir zumindest die ersten Abschnitte genau durchgearbeitet hatten. Hegels Reflexion des "Anfangs" muss uns, wie meine Unterstreichungen zeigen, besonders fasziniert haben, wollten wir doch alle mit einer großen Sache beginnen. Und die Grundsituation allen Anfangs ist folgende: "Es ist noch nichts, und es soll etwas werden." Das ist die einfache logische Struktur des Anfangs. Denn wenn etwas da ist, muss es angefangen haben und der Anfang wäre vorbei; wenn aber wirklich das reine Nichts wäre, wollte offensichtlich niemand etwas anfangen und es gäbe keinen Anfang.

Leere und Fülle

Man kann nicht mit dem Nichts anfangen, man kann aber auch nicht damit anfangen, dass schon etwas ist. Der Begriff "Anfang" beginnt im Hegel’schen Sinn zu arbeiten: "Der Anfang ist nicht das reine Nichts, sondern ein Nichts, von dem Etwas ausgehen soll; das Sein ist also auch schon im Anfang enthalten. Der Anfang enthält also beides: Sein und Nichts; ist die Einheit von Sein und Nichts, - oder ist Nichtsein, das zugleich Sein, und Sein, das zugleich Nichtsein ist."

Man könnte dies auch so formulieren: Schon in der Idee eines Anfangs zeigt sich die Einheit von Sein und Nichts, von Leere und Fülle, die zu einer Denkbewegung nötigt. Ohne es strikt nachweisen zu können, behaupte ich, dass im Denken und Schreiben von Franz Schuh diese Einheit von Leere und Fülle und deren dialektische Umschläge allgegenwärtig sind. Noch in der ephemersten und sinnentleerten Phrase oder Geste erkennt Schuh die Signaturen einer Epoche, noch in der inhaltsschwersten und mit Fußnoten vollgestopften Abhandlung die Leere und Flachheit einer Theorie.

"Von Hegel", heißt es an einer Stelle bei Franz Schuh, "stammt der Anspruch an die Philosophie, sie habe ihre Zeit auf den Begriff zu bringen." Wer sich danach eine vollmundige Diagnose der Gegenwart à la "Erlebnisgesellschaft" oder "Gesellschaft der Singularitäten" erwartet, wird enttäuscht sein. Denn der Gedankengang setzt sich wie folgt fort: "[Harald] Schmidt war nun einer, der seine Zeit, nämlich die Hochzeit des entsolidarisierenden Neoliberalismus, auf der Bühne und fürs Fernsehen verkörperte."

Der Kurzschluss zwischen Hegels anspruchsvoller These und der Late-Night-Show eines Entertainers könnte gewagter nicht sein. Und dennoch: In der Figur des Komikers entblößt sich die Zeit, und diese selbst stellt nicht mehr dar, als der Komiker auf die Bühne oder ins Studio bringen kann. Kein Wunder, dass diese Reflexionen in die Behauptung münden, "Harald Schmidt wäre ein Philosoph". Das ist weniger eine Provokation als eine Pointe, von der man nicht weiß, ob sie den Entertainer oder die Philosophie nobilitiert. Dabei wäre Schuh der Letzte, der die Anstrengungen des Denkens und die Arbeit des Begriffs missachtete. Aber diese haben sich an jenen Niederungen des Daseins zu entfalten, die jederzeit in Höhepunkte des Erkennens umschlagen können.

In solchen scharfsinnigen Beobachtungen schimmert ein Hegel’sches Motiv durch: der Versuch, an der Einheit von Begriff und Wirklichkeit festzuhalten. Das Pathos des berühmten Diktums aus Hegels Vorrede zu seiner "Rechtsphilosophie", nach dem das Vernünftige wirklich und das Wirkliche vernünftig sei, hat Franz Schuh in unnachahmlicher Manier ironisch gewendet und damit implizit bestätigt. Nicht in den großen Strukturen, die Soziologen bis heute dazu verführen, eine Gesellschaft nach bestimmten Merkmalen, die meist ihrer eigenen Lebenswelt entstammen, zu entwerfen, sondern in den vermeintlichen Banalitäten des Alltags, in den Zumutungen des Trivialen, in den Absonderlichkeiten der Medienwelten sucht und findet Franz Schuh die Spuren einer Wirklichkeit, die er mühelos zitieren und auf den Begriff bringen kann.

"Bewegungsglück"

Ohne mit der Wimper zu zucken, konnte Franz Schuh anlässlich der Fußball-Europameisterschaft des Jahres 2008, die in der Schweiz und in Österreich ausgetragen wurde, in einem Radiogespräch sagen: "Fußball ist Bewegungsglück." Die Schönheit des Spiels bestehe darin, gegen die Versuche der gegnerischen Mannschaft, jeden Spielzug zu behindern, einen solchen durchzusetzen. Damit wird Fußball zu einem Symbol für den "Lebenskampf".

Als ich das hörte, musste ich an die Zeit unseres Arbeitskreises denken, in der wir nicht nur Hegel lasen, sondern auch Fußball spielten. Eine bunt zusammengewürfelte Hobby-Mannschaft aus Schriftstellern, Intellektuellen und Künstlern suchte ihr Glück im Kampf gegen andere Amateure. Und Franz Schuh, ein schlaksiger junger Mann, gehörte dazu. Robert Menasse, der, obwohl er laut eigener Aussage nicht das Talent seines Vaters, des österreichischen Nationalspielers Hans Menasse, geerbt hatte, einer unserer Hoffnungsträger war, kann sich noch genau an die Szene erinnern, in der Franz Schuh seine Bereitschaft mitzuspielen bekundete, aber, auf seine große schwarze Brille verweisend, sagte: "Köpfeln werde ich nicht können."

Für einen Kopfmenschen eine bemerkenswerte Aussage! Das Schicksal unserer Geistesmannschaft war besiegelt, als wir gegen eine Auswahl kickender Friseure mit 0:11 verloren. Es blieb uns, um im Bild zu bleiben, letztlich doch nur das Köpfeln. Und die Spiele im Fernsehen . . .