Schottenberg: Dieser Ort hatte eine ganz seltsame Atmosphäre: Einsamkeit, Schalheit, Trostlosigkeit. Wir haben auch lange Zeit nicht gewusst, wie wir den Baum darstellen sollen. Wolfi hatte dann die großartige Idee, einfach mit einer Kreide einen Baum auf den Boden zu zeichnen.

Berger: Weißt du, was ich noch vor mir sehe? Wie Toni Böhm den Luftballon auslässt, der den Mond darstellte . . .

Schottenberg: Ja, der Mond, der sich dann auch vertschüsst - alle Luft entweicht - puff - weg! Sehr schön!

Berger: Aber was ich schon zu Beginn sagen wollte: Die Freundschaft mit Schotti zählt für mich zu jenen Freundschaften, die nichts mit Häufigkeiten zu tun haben. Selbst wenn wir uns viele Jahre nicht sehen, kann ich ihn treffen und wir reden wie gestern. So verschieden wir sind und so verschieden unsere Leben waren, verbindet uns viel: das Unterwegssein-Wollen, das Lebendig-bleiben-Wollen das Neugierig-Sein. Wir sollten uns wieder einmal treffen, was meinst du?

Schottenberg: Das tun wir ja gerade!

Berger: Stimmt eigentlich, habe ich gerade vergessen - wer denkt denn an so was!