• vom 05.11.2018, 21:31 Uhr

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Ein Abwesender sorgt für Diskussionen




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  • Liverpool verzichtet gegen Roter Stern auf Shaqiri - um Unruhe zu vermeiden.

Belgrad. Man wolle "alle Ablenkungen vermeiden", sagte Liverpools Trainer Jürgen Klopp vor dem Abflug zum Gruppe-C-Spiel der Champions League bei Roter Stern Belgrad am Dienstag (18.55 Uhr/Dazn). Doch ganz ist dieser Plan nicht aufgegangen. Denn genau die Tatsache, dass Liverpool Xherdan Shaqiri nicht nach Serbien mitnimmt, sorgt nun erst recht für Diskussionen.

Der Schweizer Nationalspieler, der im Kosovo geboren ist, hatte bei der WM beim 2:1 gegen Serbien mit seiner Jubelgeste, die den albanischen Doppeladler zeigt, für Unmut unter den gegnerischen Fans gesorgt. Serbien erkennt die Unabhängigkeit des Kosovo nicht an. "Wir haben die Spekulationen und das Gerede gehört und gelesen, wie Shaq dort empfangen werden würde", sagte Klopp nun. "Wir haben keine Ahnung, was passieren würde, aber wir wollen uns zu hundert Prozent auf Fußball konzentrieren." Shaqiri, der noch vor kurzem erklärt hatte, er fühle sich auch für einen unfreundlichen Empfang gewappnet, habe Verständnis gezeigt, erklärte der Coach. Tatsächlich hat er ohnehin nicht zum Stammpersonal der Reds, die auch ohne ihn auf dem besten Weg in die K.o.-Runde sind, gezählt. Nach vier Spielen führen sie die Gruppe an, zum Auftakt gab es gegen Salzburgs Play-off-Bezwinger einen klaren 4:0-Sieg. In zwei weiteren Gruppen gibt es am Dienstag echte Gipfeltreffen: Der Gruppe-A-Zweite Atlético empfängt den Tabellenführer Dortmund; in Gruppe B gastiert Spitzenreiter Barcelona bei seinem Verfolger Inter (21 Uhr/Sky).





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Dokument erstellt am 2018-11-05 16:34:05


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