• vom 08.11.2018, 16:16 Uhr

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  • In der Champions League ist in den meisten Gruppen noch alles möglich.

Traumtor geschossen, aber Sieg und vorzeitigen Aufstieg verpasst: Juves Cristiano Ronaldo.

Traumtor geschossen, aber Sieg und vorzeitigen Aufstieg verpasst: Juves Cristiano Ronaldo.© reuters Traumtor geschossen, aber Sieg und vorzeitigen Aufstieg verpasst: Juves Cristiano Ronaldo.© reuters

Wien. In der Gruppenphase der Fußball-Champions-League bleibt die Spannung im Kampf um die Aufstiegsplätze fast zur Gänze aufrecht. Mit dem FC Barcelona hat am vierten Spieltag nur eines der 32 Teams den Einzug ins Achtelfinale fixiert.

Besonders eng geht es in den wohl am prominentesten besetzten Gruppen zu. Nachdem sich das Gruppe-C-Feld durch das 0:2 von Liverpool bei Roter Stern Belgrad mit Napoli und Paris Saint-Germain als ersten Verfolgern der Engländer bis auf zwei Punkte zusammengedrängt hat, ist es auch in Pool H nun um einiges offener als zuvor. Hauptausschlaggebend ist die 1:2-Heimniederlage von Juventus Turin gegen Manchester United. Den Engländern fehlen nur noch zwei Zähler auf Juve, Valencia vier. Die Spanier hatten sich vor Juves Niederlage mit einem 3:1-Heimerfolg gegen das sieglose Young Boys Bern im Spiel gehalten. In Turin schien alles auf einen Heimsieg des Favoriten hinauszulaufen, nachdem Cristiano Ronaldo einen langen, von Leonardo Bonucci geschlagenen Pass aus dem Lauf in spektakulärer Manier volley verwertet hatte (65.). Doch mit einem herrlichen Freistoß von Juán Mata und nach einer tumultartigen Situation durch ein Eigentor von Alex Sandro drehte die Truppe von Coach José Mourinho die Partie noch. Der erste Auswärtssieg eines englischen Teams gegen Juventus seit 15 Jahren erinnerte an den 3:2-Erfolg des späteren Champions Manchester United bei Juventus im Semifinale 1999 nach 0:2-Rückstand.


Aus Gruppe F wäre Manchester City mithilfe eines überzeugenden Heim-6:0 gegen Schachtar Donezk Barcelona beinahe ins Achtelfinale gefolgt, doch 1899 Hoffenheim (mit Florian Grillitsch) stoppte den englischen Meister auf dem Weg in die K.o.-Phase durch ein in Unterzahl spät fixiertes 2:2 bei Olympique Lyon. Um die drei Punkte vor ihnen liegenden Franzosen aber noch abzufangen, benötigen die Hoffenheimer nun Schützenhilfe. Coach Julian Nagelsmann ließ trotz der Aufholjagd keinen Zweifel daran, dass er sich mehr als einen Punkt erwartet hatte. "Es bleibt ein Hintertürchen auf - besser, als wenn es zu wäre. Aber große Freude werde ich nicht entwickeln", meinte der 31-Jährige, der sich aber doch über den Punkt freute. "Wir hatten Riesenglück, dass die nicht noch vier oder fünf Tore schießen."

Bayern ohne Glanz
Liga-Konkurrent Bayern München feierte in Pool E mit einem glanzlosen 2:0 daheim gegen AEK Athen den ersten Erfolg vor eigenem Publikum nach vier erfolglosen Anläufen. Robert Lewandowski schob sich mit einem Doppelpack in der ewigen Torschützenliste der Champions League mit nun 49 Toren an Zlatan Ibrahimovic und Andrij Schewtschenko vorbei und auf Rang sieben vor. "Wir haben verdient gewonnen, ich bin mit dem Ergebnis zufrieden", sagte Bayern-Trainer Niko Kovac. "Es war kein Feuerwerk, aber wir haben zehn Punkte. Es sieht gut aus." ÖFB-Star David Alaba spielte durch. Die Bayern führen den Pool vor Ajax Amsterdam (8) an. Die Niederländer spielten bei Benfica Lissabon 1:1. Den Bayern würde in drei Wochen ein Heim-Remis gegen Benfica zum Aufstieg reichen.

Champions League, Mittwoch

Gruppe E:
Bayern - AEK Athen2:0
Benfica - Ajax1:1
Gruppe F:
Manchester City - S. Donezk6:0
Lyon - Hoffenheim2:2
Gruppe G:
ZSKA Moskau - Roma1:2
Pilsen - Real Madrid0:5
Gruppe H:
Juventus - Manchester United1:2
Valencia - Young Boys3:1




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Fußball, Champions League

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Dokument erstellt am 2018-11-08 16:27:19


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