• vom 08.11.2018, 21:36 Uhr

Fußball

Update: 08.11.2018, 23:12 Uhr

Europa League

Salzburg siegt in Trondheim




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Von WZ Online, APA

  • Red Bull Salzburg muss trotz eines 5:2 gegen Rosenborg weiter auf den Aufstieg warten.

Der Salzburger Takumi Minamino jubelt über sein zweites Tor.

Der Salzburger Takumi Minamino jubelt über sein zweites Tor.© APAweb / Hans Punz Der Salzburger Takumi Minamino jubelt über sein zweites Tor.© APAweb / Hans Punz

Trondheim. Red Bull Salzburg steht trotz eines Torfestivals bei Rosenborg Trondheim noch nicht fix in der K.o.-Phase der Fußball-Europa-League. Österreichs Meister fertigte Rosenborg Trondheim am Donnerstag in Norwegen mit 5:2 (4:0) ab. Weil RB Leipzig aber das Parallelspiel bei Celtic Glasgow 1:2 verlor, können die Salzburger trotz vier Siegen in vier Spielen noch nicht für das Sechzehntelfinale planen.

Mann des Spiels in Trondheim war Takumi Minamino mit drei Toren (5., 19., 45.). Dazu schrieb Salzburg durch Fredrik Gulbrandsen (37.) und ein Eigentor von Even Hovland (57.) an. Rosenborg gelang vor 13.000 Zuschauern durch Samuel Adegbenro (52.) und Nicklas Bendtner (61.) lediglich Ergebniskosmetik. Salzburg führt die Gruppe B mit zwölf Zählern vor Leipzig und Celtic mit je sechs an. Ein Punkt aus den beiden ausständigen beiden Partien gegen die direkten Konkurrenten würde den Salzburgern bei der achten Teilnahme an der EL-Gruppenphase zum sechsten Aufstieg reichen.

Salzburger klar tonangebend

Der zuletzt starke Hannes Wolf stand bei Salzburg etwas überraschend nicht in der Startformation. Im offensiven Mittelfeld wirbelte an seiner Stelle Minamino. Trainer Marco Rose lag mit seiner Entscheidung völlig richtig: Der Japaner war der überragende Mann auf dem Platz. Minamino eröffnete den Torreigen bereits in der 5. Minute mit einem Flachschuss nach Pass von Stefan Lainer. Wenig später ließ er aus kurzer Distanz eine Großchance aus (12.). Nach einem langen Ball von Andre Ramalho holte er das versäumte 2:0 aber mit einem sehenswerten Volley nach.

Die Salzburger waren klar tonangebend. Der norwegische Meister wirkte phasenweise hilflos, kam in der ersten Hälfte nur einmal gefährlich vor das Tor: Alexander Walke musste sich bei einem Kopfball von Alexander Söderlund strecken (31.). Auf der Gegenseite schlug Gulbrandsen gegen seine Landsleute zu. Der Norweger setzte einen weiteren Querpass von Lainer nach einer schönen Kombination unter die Latte (37.).

Eine Chance jagt die andere

Salzburg ließ danach Chancen im Minutentakt aus: Amadou Haidara brachte den Ball aus spitzem Winkel nicht im Tor unter (41.), Munas Dabbur scheiterte an Rosenborgs Schlussmann Andre Hansen (42.). Minamino vollendete seinen Triplepack aber noch vor der Pause. Der 23-Jährige, der nun bei neun Pflichtspieltreffern in dieser Saison hält, vollendete im Nachschuss, nachdem Hansen seinen ersten Versuch noch pariert hatte.

Ein weiterer Treffer von Gulbrandsen wurde nach Seitenwechsel wahrscheinlich zu Unrecht wegen Abseits nicht anerkannt (48.). Rosenborgs erster Treffer zählte dagegen. Adegbenro ließ am Strafraum das Innenverteidiger-Duo Ramalho und Jerome Onguene, der den Vorzug gegenüber dem zuletzt gesperrten Marin Pongracic erhalten hatte, nicht gut aussehen und traf via Innenstange.

20. Sieg der Bullen im 24. Pflichtspiel

Minamino hatte auch beim 5:1 seine Beine im Spiel. Hovland beförderte den Ball im Zweikampf mit dem Japaner ins eigene Tor. Auf der Gegenseite schlug ein abgefälschter Schuss des ehemaligen Arsenal-Stürmers Bendtner im kurzen Eck ein. Salzburg ging danach nicht mehr volles Tempo. Dabbur blieb ein Tor verwehrt, der Goalgetter schoss knapp daneben (68.).

Salzburg erzielte aber auch im vierten Gruppenspiel mehr als zwei Tore. Der Halbfinalist der vergangenen Saison hat zudem weiter die Chance, die EL-Gruppenphase zum dritten Mal nach 2009 und 2013 ohne Punkteverlust abzuschließen. Es war der 20. Sieg der Bullen im 24. Pflichtspiel der Saison. Zu Hause hatten sie Rosenborg mit 3:0 ebenfalls keine Chance gelassen. In der nächsten Runde empfangen die Salzburger am 29. November den Red-Bull-Stallrivalen Leipzig. Zum Abschluss geht es am 13. Dezember nach Glasgow.





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Dokument erstellt am 2018-11-08 21:37:19
Letzte Änderung am 2018-11-08 23:12:00


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