Mattersburg. Das Heimspiel in der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen Wacker Innsbruck (17 Uhr) hat für den SV Mattersburg richtungsweisenden Charakter. Bei einer Niederlage gegen das Schlusslicht wären die Burgenländer mitten im Abstiegskampf, mit einem Sieg hingegen würde der SVM Platz zwei festigen und dürfte sogar mit einem Europacupstart liebäugeln. Sollte der überlegene Spitzenreiter Rapid, der auswärts gegen Altach den vierten Sieg im vierten Spiel nach der Teilung anstrebt, die Qualifikationsgruppe gewinnen, wäre der Zweite unabhängig vom Ausgang des Cupfinales zwischen den Hütteldorfern und Red Bull Salzburg am 1. Mai im Play-off um einen Platz in der Europa-League-Qualifikation. Derzeit liegen die Mattersburger auf Rang zwei. Der Vorsprung auf den Dritten Altach beträgt einen Punkt, Schlusslicht Wacker ist allerdings auch nur sechs Zähler entfernt. Diese Situation bezeichnete Trainer Klaus Schmidt als "zweischneidiges Schwert. Aufgrund unserer Platzierung ist es unser gutes Recht, uns nach vorne zu orientieren. Wir müssen aber auch im Abstiegskampf aufpassen", warnte der Steirer. Seine Mannschaft verlor zuletzt bei Rapid 1:2, aus den vorangegangenen fünf Runden wurden jedoch vier Siege eingefahren, darunter auch ein Auswärts-1:0 gegen Wacker.

In der Meistergruppe sind die Plätze eins und zwei durch Salzburg und den Linzer ASK mehr oder minder einzementiert, zwischen den dahinterliegenden Mannschaften WAC, St. Pölten, Sturm und Austria liegen aber nur drei Punkte. Darauf baut jedenfalls Schlusslicht Austria, das mit den Linzern aber eine hohe Hürde vor sich hat.