Wien. (art) Die Spatzen haben es schon länger vom Dach des Allianz-Stadions gepfiffen, seit Donnerstagnachmittag es ist amtlich: Zoran Barisic wird neuer Geschäftsführer Sport bei seinem Ex-Klub SK Rapid. Der 48-Jährige tritt sein Amt als Nachfolger des Schweizers Fredy Bickel per sofort an und erhält einen Vertrag bis Sommer 2022. Wie in den 90ern als Spieler bildet der Wiener damit ein Gespann mit dem jetzigen Trainer Didi Kühbauer, mit dem er unter anderem ins Finale des Cups der Cupsieger eingezogen und Meister geworden war (jeweils 1996).

Nach Jahren in diversen Funktionen und von 2013 bis 2016 als Cheftrainer hatte sich Rapid von Barisic, der den Verein zum Vizemeistertitel geführt hatte, getrennt; zuletzt war er bei Olympija Ljubljana tätig. "Im Rückspiegel der Vergangenheit ist sehr bewusst geworden, dass Zoran Barisic bereits als Cheftrainer sehr wie ein Sportdirektor oder Geschäftsführer Sport an seine Aufgabe herangegangen ist", sagte Präsident Michael Krammer über die Bestellung. Barisic habe schon damals "das große Ganze im Blick" gehabt, sei an der Weiterentwicklung vom Nachwuchsbetrieb bis zu den Profis sowie an der Verbesserung der Infrastruktur interessiert gewesen. "Wir alle sind überzeugt, mit Zoran Barisic die beste Wahl für die wichtige Position des Geschäftsführer Sport getroffen zu haben und ich freue mich ungemein, dass wir ab sofort auf seine umfassende Expertise setzen können", erklärte Krammer. Barisic selbst freute sich, zu seiner "großen fußballerischen Liebe" zurückkehren zu dürfen. Er werde diese Tätigkeit "mit großem Respekt und voller Engagement antreten", sagte er.

Offizieller Amtsantritt ist am Montag, ab dann wird Barisic das operative Geschäft gemeinsam mit dem für die wirtschaftlichen Belange zuständigen Christoph Peschek führen.