Wolfsberg. Der WAC sicherte sich mit Rang drei am Ende der Bundesliga-Saison das EL-Fixticket. Austria Wien nach der Niederlage gegen den LASK auf Platz vier.

Der WAC hat die Fußball-Bundesliga auf Rang drei abgeschlossen und sich damit ein Fixticket für die Gruppenphase der Europa League gesichert. Die Kärntner verwerteten am Sonntag ihren zweiten Matchball mit einem hart erkämpften, aber verdienten 2:1-Heimsieg gegen Sturm Graz. Sie wären aber auch bei einer Niederlage Dritter geworden, da die Wiener Austria bei Vizemeister LASK 2:5 unterlag.

Die Wiener blieben Vierter und haben ihren Europacup-Startplatz auch in der Tasche. Sie steigen in der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League ins internationale Geschehen ein. Die Grazer müssen als Fünfter noch zittern, sie spielen am Donnerstag (auswärts) und Sonntag (heim) gegen den Sieger des Qualigruppen-Duells Rapid gegen Mattersburg um den letzten internationalen Startplatz. Der Play-off-Gewinner startet dann im Sommer bereits in der zweiten Qualirunde.

Salzburg zelebrierte Meisterfeier mit 7:0 gegen St. Pölten

Serienmeister und Cupsieger RB Salzburg hat die Fußball-Bundesligasaison standesgemäß mit dem höchsten Saisonsieg abgeschlossen. Die Mannschaft des scheidenden Erfolgstrainers Marco Rose schoss den Tabellensechsten St. Pölten am Sonntag vor der Titelparty beim Schloss Kleßheim mit 7:0 (2:0) aus dem Stadion in Wals-Siezenheim.

Für die Treffer sorgten Torjäger Munas Dabbur (9., 47.), Albert Vallci (36.), Fredrik Gulbrandsen (56.), Hannes Wolf (67., 87.) und Jerome Onguene (82.). Mit dem Kantersieg vor dem Empfang des Meistertellers blieben die Salzburger auch im 64. Pflichtspiel vor Heimpublikum in Serie ungeschlagen. Vor Matchbeginn wurden Langzeitleistungsträger Christoph Leitgeb, Wolf, Gulbrandsen, Dabbur sowie Coach Rose und der in Tränen aufgelöste Co-Trainer Alexander Zickler offiziell verabschiedet. Rose zieht es mit 50. Liga-Siegen auf dem Konto nach Mönchengladbach.

Nach den emotionalen Szenen starteten die Salzburger vor bestens gelaunten 16.200 Fans erwartungsgemäß druckvoll in die Partie. Zunächst kam Dabbur bei einer Großchance noch knapp zu spät, in der 9. Minute stand der Torschützenkönig aber goldrichtig. Der Israeli erzielte nach Ulmer-Ecke und Gulbrandsen-Verlängerung per Kopf alleinstehend sein 19. Saisontor.

Die Bullen blieben weiter am Drücker und spielten sich mehrere gute Möglichkeiten wie einen Samassekou-Lattenschuss (28.) heraus. Das längst verdiente 2:0 gelang dann in der 36. Minute Abwehrspieler Vallci, der mit einem sehenswerten Freistoß aus über 20 Metern seinen ersten Saisontreffer bejubeln durfte. Während Salzburg auch mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken nicht nachließ, kamen die St. Pöltener bis zur Pause kein einziges Mal gefährlich vor das gegnerische Tor.

Bereits kurz nach Wiederbeginn legte Dabbur (47.) zum 3:0 nach. Der zu Sevilla wechselnde Stürmer verwertete einen Schlenzer von Guldbrandsen über Gäste-Tormann Christoph Riegler aus kurzer Distanz. Rund zehn Minuten später revanchiertes sich Dabbur bei Guldbrandsen, der Norweger erhöhte nach Zuspiel seines Angriffspartners auf 4:0.

Tränenreich verlief dann der Abgang von Leitgeb, der nach zwölf Jahren in Diensten des Clubs in der 65. Minute unter tosendem Applaus ausgewechselt wurde. Unmittelbar darauf hieß es 5:0, verantwortlich dafür zeichnete der zu Leipzig abgegebene Wolf mit einem Schuss ins lange Eck. Der eingewechselte Onguene (82.) und abermals Wolf (87.) schraubten den Spielstand in der Schlussphase sogar noch auf 7:0. Zwischen den beiden Toren waren die St. Pöltener zu ihrer ersten echten Torchance gekommen, die aber Cican Stankovic zunichtemachte.(apa)