Linz. Einen Tag nach Abschluss der tipico-Bundesliga für das Gros der Mannschaften - die Spiele für das Europa-League-Play-off sind noch ausständig - ist am Montag auch eine wichtige Personalentscheidung beim Vizemeister gefallen: Der Franzose Valérien Ismaël tritt die Trainernachfolge von Oliver Glasner beim Linzer ASK an. Über die Verpflichtung des 43-Jährigen war schon zuvor medial berichtet worden, nun folgte die Bestätigung der Linzer. Als Spieler war Ismaël unter anderem für Werder Bremen und Bayern München tätig, wo er insgesamt zwei Meistertitel und zwei Cupsiege erreichte. Seine bisher bekanntesten Stationen als Coach waren der VfL Wolfsburg (17 Spiele) und 1. FC Nürnberg (14 Spiele).

Ismaël, der bei seiner letzten Trainerstation beim griechischen Klub Apollon Smyrnis im Sommer 2018 nur für zwei Monate im Amt war, wird am Dienstag (15 Uhr) bei BWT in Mondsee präsentiert.

Davor stand bei den Linzern noch die Verabschiedung von Glasner im Vordergrund, dessen Team zum Abschluss einen fulminanten 5:2-Erfolg über die Wiener Austria feierte. "Bei der Verabschiedung war ich schon kurz den Tränen nahe", gestand Glasner, der in der kommenden Saison Wolfsburg in der deutschen Bundesliga coachen wird.

Ilzer vor Absprung zur Austria

Indessen verdichten sich auch beim Liga-Dritten die Hinweise auf einen unmittelbar bevorstehenden Trainerwechsel: Christian Ilzer soll vor einem Weggang vom WAC zur Wiener Austria stehen. Am Sonntag wollte dies aber niemand bestätigen. Der 41-jährige Ilzer ließ sich auch nach der Fixierung des angepeilten dritten Platzes mit seinem aktuellen Arbeitgeber nichts entlocken. "Ich habe in den letzten sieben, acht Wochen zu dem Thema nichts sagen wollen, diese Saison mit 100 Prozent gelebt und will diese auch mit 100 Prozent zu Ende bringen. Heute werde ich richtig feiern, morgen und übermorgen ist mein Handy ausgeschaltet, dann werde ich eine Entscheidung treffen", verlautete der Noch-WAC-Coach gegenüber Sky.