St. Pölten. In der österreichischen Bundesliga gibt es den nächsten Trainerwechsel: Einen Tag, nachdem Sturm Graz seinen Neo-Coach Nestor El Maestro präsentiert hat, gab der SKN St. Pölten die Trennung von Ranko Popovic bekannt. Der gebürtige Serbe war seit Oktober des Vorjahres Coach der Niederösterreicher.

Eine interne Analyse der abgelaufenen Saison habe zu diesem Schritt geführt, heißt es aus St. Pölten. Popovic‘ Nachfolger soll bis zum Trainingsauftakt am kommenden Montag präsentiert werden. Bis dahin wolle man eine "eine vernünftige Lösung der vertraglichen Situation" bei Popovic und seinem Co Vlado Grujic finden, erklärte General Manager Andreas Blumauer in einer Aussendung.

"Das Erreichen der Meisterrunde der letzten Saison war zweifellos für den spusu SKN St. Pölten ein großartiger Erfolg, wir haben aber dennoch keine ausreichende Entwicklung des Teams gesehen", so Blumauer. Unter Popovic, der dem zu Rapid abgewanderten Dietmar Kühbauer gefolgt war, gewann der SKN nur vier der 24 Pflichtspiele. Die Meistergruppe beendete der Verein auf Platz sechs.

Warten auf die Kunde aus Zürich

Nächste Woche könnten die Niederösterreicher auch Kunde vom Weltverband Fifa erhalten. St. Pölten ist zuversichtlich, dass der Weltverband die seit Jänner geltende Transfersperre für den Verein aufhebt. Hintergrund ist ein Rechtsstreit um Ex-Spieler Alhassane Keita, der bei der Ausfechtung einer Klage seines Ex-Clubs Aradippou (CYP) den Bundesligisten belastet haben soll. Die noch ungelöste Causa soll die Trainersuche laut Blumauer nicht beeinflussen.