Wien. Der Schlager der fünften Runde der Fußball-Bundesliga steigt am Samstag (17 Uhr) in Wien, wenn es zum 150. Duell zwischen Rekordchampion Rapid und Vizemeister Lask kommt. Dabei wird es wohl noch zwei weitere Jubiläen geben: Rapid-Kapitän Stefan Schwab steht vor seinem 250. Bundesliga-Match, beim Gegner Thomas Goiginger vor seinem 100. Rapid hat sich zuletzt mit Erfolgen über Altach (2:1) und Sturm (1:0 in Graz) auf Platz vier der Tabelle vorgearbeitet. "Natürlich waren die letzten zwei Siege sehr wichtig vom Kopf her. Wir wollen jetzt genauso weitermachen wie zuletzt. Mit einem weiteren Sieg bringen wir uns in eine sehr gute Position", betont Trainer Dietmar Kühbauer, der dem Spiel vielleicht noch ein bisschen mehr entgegenfiebert als unter gewöhnlichen Umständen. Die Linzer seien aufgrund des Einzugs ins Champions-League-Play-offs und der unglücklichen 0:1-Niederlage im Hinspiel gegen Club Brügge "in aller Munde", wie Kühbauer neidlos anerkennt.

Dass Rapid einer von den Linzern beantragten Verschiebung des Spiels - um vor dem Rückspiel in Belgien mehr Zeit zu haben, nachdem auch das Meisterschaftsmatch der Gegner verschoben worden war - nicht zugestimmt hatte, mag bei einem Teil des oberösterreichischen Anhangs nicht gut angekommen sein, für Valérien Ismaël stellt es aber weder ein Problem, noch Grund für böses Blut dar. Er sehe es sogar als Vorteil, im Rhythmus zu bleiben, betont der Trainer der Linzer: "Es ist wichtiger, dass wir die ganze Woche zusammen sind, dass die Spannung hoch bleibt, dass wir keinen freien Tag haben. Wir freuen uns auf das Spiel, auf das volle Stadion. Ich freue mich immer auf solche Spiele, es wird eine tolle Atmosphäre sein." (apa/art)