Rapid Wien und Sturm Graz haben in der 14. Runde der Fußball-Bundesliga ihren Platz in der Meistergruppe gefestigt. Rapid feierte am Samstag beim SCR Altach einen souveränen 3:0 (3:0)-Sieg, die Grazer gewannen das Steirer-Derby gegen TSV Hartberg mit 3:1 (0:0). St. Pölten gelang mit einem 5:1 (3:1) gegen WSG Tirol der höchste Sieg in der Bundesliga-Geschichte und verbesserte sich auf Rang sieben.

Die Runde wird am Sonntag mit den Spielen LASK Linz - FC Admira, Austria Wien - SV Mattersburg (beide 14.30 Uhr) und dem Schlager WAC - Red Bull Salzburg (17.00) abgeschlossen.

Rapid zurück auf Liga-Erfolgsstraße

Rapid ist nach drei sieglosen Partien in der Fußball-Bundesliga auf die Erfolgsstraße zurückgekehrt. Die Hütteldorfer setzten sich am Samstag in Altach klar mit 3:0 (3:0) durch und verteidigten damit ihren vierten Tabellenplatz erfolgreich. Die Wiener beendeten auch eine weitere Durststrecke, in der Cashpoint Arena war es der erste Sieg seit 10. Mai 2015 (3:1).

Die Altacher machten den Wienern mit haarsträubenden Eigenfehlern vor der Pause das Toreschießen leicht. Stefan Schwab (11./Elfmeter), Thomas Murg (12.) und Kelvin Arase (35.), bei seinem Startelfdebüt nach acht "Joker"-Einsätzen in dieser Saison, sorgten früh für klare Verhältnisse. Im Gegensatz zum schmeichelhaften 2:1 in Wien im ersten Saisonduell war Rapids Erfolg diesmal verdient. Die Truppe von Coach Dietmar Kühbauer konnte sich ein wenig für das Heim-0:1 gegen St. Pölten rehabilitieren.

Despodow-Festspiele bei Sieg Sturms

Mit einem 3:1-(0:0)-Heimsieg über Hartberg hat sich Sturm Graz für das 0:4 gegen den WAC rehabilitiert und den steirischen Kontrahenten mit zwei Punkten Vorsprung auf Platz sechs verdrängt. Nach einer eher schwachen ersten Hälfte wurde Kiril Despodow mit einem Assist für Thorsten Röcher (56.) und zwei Treffern (83., 90.) zum Mann des Spiels.

Felix Luckeneder brachte die vor der Pause gefährlicheren Hartberger mit dem 1:1 (74.) zwar in die Partie zurück, am Ende stand für die Gäste aber die erste Niederlage nach drei vollen Erfolgen en suite.

St. Pölten beendete Heim-Negativserie

Mit einem Traumstart dank Husein Balic hat der SKN St. Pölten endlich wieder einen Heimsieg in der Fußball-Bundesliga gefeiert. Balic leitete mit einem schnellen Doppelpack (1., 9.) den 5:1 (3:1)-Erfolg gegen WSG Tirol. ein. Mit seinem höchsten Sieg in der Bundesligageschichte verbesserte sich der SKN zumindest bis Sonntag auf Rang sieben.

Kwang-ryong Pak erzielte beim ersten Heimsieg seit 8. Dezember 2018 bzw. nach 13 Ligaspielen ohne vollen Erfolg ebenfalls zwei Tore (22., 85.), Daniel Luxbacher steuerte per Foulelfmeter das 4:1 (58.) bei. Benjamin Pranter gelang in der 33. Minute der Ehrentreffern. (apa)